Tilman Schmidt-Lademann
tschmila.bsky.social
Tilman Schmidt-Lademann
@tschmila.bsky.social
Hauptsächlich durch massive Lobbyarbeit von Seiten der Öl- und Gasindustrie, die mit einem großen Arsenal an Desinformationsstrategien politisches Handeln jahrzehntelang verhinderten. Dabei wusste man intern durch eigene Forschung sehr genau über die Erderwärmung Bescheid.
August 16, 2026 at 12:13 PM
Bemerkenswert vor allem die Selbstverständlichkeit, mit der er denkt, ein Maßstab für irgendwas zu sein.
August 14, 2026 at 5:59 AM
Es ist einfach Rassismus. Dass in Deutschland sowas überhaupt noch Bühnen und Plattformen zur Verbreitung gegeben wird ist der eigentliche Skandal.
July 31, 2026 at 6:08 AM
Das ist richtig aber das liegt in Deutschland an einer staatlichen Regulierung, die rein kapitalistische Marktmechanismen (Fallpauschalen, Abrechnungsbürokratie, Kommerzialisierung der Pflege) in einen Bereich gezwungen hat, der dafür nicht geeignet ist. Staatlich verordnetes Marktversagen.
July 22, 2026 at 5:07 PM
Richtig, meine Argumentation bezieht sich aber darauf, wie es aussähe, wenn es dem Markt nicht entzogen wäre, da Miriam meint, der Staat greife zu stark ein.
July 22, 2026 at 4:48 PM
Stimmt, hier in Deutschland ist die Überlastung das Problem.
July 22, 2026 at 4:42 PM
Ja, und das ist auch gut so.
July 22, 2026 at 4:40 PM
Und doch erleben wir eine beispiellose Flucht aus dem Beruf oder die Menschen gehen aufgrund der extremen körperlichen und psychischen Belastung in Teilzeit.
July 21, 2026 at 6:03 AM
Länder mit stark staatlich regulierten oder rein steuerfinanzierten Gesundheitssystemen (wie das skandinavische Modell) schneiden bei der Versorgungsqualität, der Patientenzufriedenheit und der Arbeitszufriedenheit des Personals regelmäßig deutlich besser ab als marktradikal organisierte Systeme.
July 21, 2026 at 5:57 AM
Ja, beide Elemente sind wichtig, wenn aber der Markt das eine Element (das Kapital/die Finanzierung) üppig vergütet, während er das andere Element (die Krankenschwester) so schlecht bezahlt, dass es den Beruf verlässt, dann ist das die Definition von Marktversagen.
July 21, 2026 at 5:43 AM
Das behauptet niemand. Es geht nicht darum, dass manche Tätigkeiten weniger wertvoll sind, sondern darum, dass der Markt blind für die existenzielle Unentbehrlichkeit einer Arbeit ist.
July 21, 2026 at 5:28 AM
Diese Prämisse scheitert in der Realität an zwei fundamentalen Marktdefekten: dem Mangel an Kaufkraft bei den Bedürftigen und dem Phänomen der kollektiven Trittbrettfahrerei (Zum Beispiel Risikovorbeugung).
July 21, 2026 at 5:27 AM
Ne, da "schwingt" überhaupt nichts mit und "Symphathien" äußere ich auch nicht.
July 21, 2026 at 5:24 AM
Wo "glorifiziere" ich was? Eben diese Bedeutung der arbeitsteilig organisierten Gesellschaft preist der Markt nicht ein, denn ohne die Krankenschwester und Pflegekräfte müsste auch der Banker Zeit in die Pflege seiner Angehörigen stecken, die dann von seiner ebenfalls wichtigen Arbeitszeit abginge.
July 21, 2026 at 5:22 AM
Diese Aussage mache ich nirgends.
July 21, 2026 at 5:19 AM
Der Markt bewertet eben nur die Knappheit, nicht die Bedeutung. Akzeptiert man Deine Prämisse, erklärt man das Überleben zum Spekulationsobjekt. Genau darum ist der staatliche Eingriff eine Überlebensnotwendigkeit.
July 21, 2026 at 5:16 AM
Nein, der Markt bestimmt den Preis. Nicht den Wert, denn der bemisst sich zum Beispiel daran, wie unentbehrlich eine Tätigkeit für das Überleben, das Wohlbefinden und den Zusammenhalt einer Gesellschaft ist. Das interessiert den Markt nicht.
July 21, 2026 at 4:56 AM
In Deutschland, in dem die Gewerkschaften strukturell geschwächt sind, führt das Fehlen staatlicher Mindestregeln (wie dem Mindestlohn) dagegen direkt in die Ausbeutung des Niedriglohnsektors.
July 20, 2026 at 11:03 PM
Skandinavien als Kronzeugen gegen staatliche Lohnregulierung anzuführen, ist ein Fehlschluss. Die Skandinavier verzichten auf gesetzliche Mindestlöhne, weil sie Arbeitnehmern eine so starke Verhandlungsmacht garantieren, dass der freie Markt die Löhne eben nicht nach unten drücken kann.
July 20, 2026 at 11:02 PM
Wenn der Markt also eine Pflegekraft im Vergleich zu einem Banker zu schlecht bezahlen will, korrigiert das skandinavische Tarifsystem diesen Marktwert künstlich nach oben, um den sozialen Frieden zu sichern.
July 20, 2026 at 11:02 PM
Das nordische Modell funktioniert über die solidarische Lohnpolitik. Die Gewerkschaften verhandeln bewusst so, dass die Lohnunterschiede zwischen hoch- und geringqualifizierten Berufen im internationalen Vergleich extrem gering sind.
July 20, 2026 at 11:01 PM
Das muss er dort auch nicht da er es in diesem Fall an extrem starke, staatlich geschützte Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände übertragen hat. Es handelt sich nicht um einen unregulierten Markt, sondern um das am stärksten kollektiv regulierte System der Welt.
July 20, 2026 at 10:55 PM
1. Verhinderung von Ausbeutung und Armut trotz Arbeit.
2. Schutz der Daseinsvorsorge vor dem Systemkollaps.
3. Wirtschaftliche Stabilität durch Kaufkraft.
July 20, 2026 at 10:48 PM
Zum Beispiel Skandinavien. Da klebt man nicht an einem Sozialversicherungssystem von 1880 und versucht auch nicht ein solches am Leben zu erhalten, lässt weder Infrastruktur noch Bildungssystem verrotten und verschleppt auch keine Energiewende über Jahrzehnte.
July 20, 2026 at 10:44 PM
Zirkelschluss, der den Markt fälschlicherweise mit gelebter Demokratie gleichsetzt. Vor allem aber eine Kapitulation des Politischen, denn mit diesem Argument wird jede Form von politischer Gestaltung und ethischer Debatte für null und nichtig erklärt.
July 20, 2026 at 10:40 PM