Landmann Cool Black Max 4.1 im Test: Hochwertiger und leistungsstarker Grill
#### Auf einen Blick
### Unsere Wertung
### Pro
* Hohe Leistung und gleichmäßige Wärmeverteilung
* Elegant und solide, mit beleuchteten Drehknöpfen
* Kühlbox in der Schublade
### Kontra
* Es fehlt ein hinterer Brenner für den Drehspieß
### Fazit
Der Landmann Cool Black Max 4.1 ist ein solider und leistungsstarker Gasgrill, mit dem das Grillen Spaß macht. Er überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung, hoher Leistung und cleveren Details wie der Kühlbox in der Schublade.
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Ich beginne mit dem Unangenehmen: Der Landmann Cool Black Max 4.1 lässt sich nicht einfach so fertig auf die Terrasse rollen. Er kommt in vielen Einzelteilen in einer Kiste, die 60 Kilogramm wiegt.
Der Aufbau dauert fast zwei Stunden, ist jedoch nicht schwierig. Das einzige Werkzeug, das ich benötige, ist ein gewöhnlicher Kreuzschlitzschraubendreher. Ein großer Pluspunkt ist auch, dass fast alle Schrauben vom gleichen Typ sind, sodass man nicht lange darüber nachdenken muss, ob man nun Schraube Nummer 17 oder 18 aus dem Beutel genommen hat. Die Montageanleitung hätte allerdings etwas klarer sein können.
Fast fertig … puh.
Mikael Lindkvist
Wenn erst einmal alles zusammengeschraubt ist, verbessert sich der Eindruck erheblich. Der Cool Black Max 4.1 steht stabil an seinem Platz und macht vom ersten Moment an einen soliden Eindruck. Mit seinen 55,5 Kilogramm Gewicht ist er kein wackeliger Billiggrill, der klappert, sobald man den Deckel öffnet.
Landmann hat eindeutig mehrere Schritte nach vorn gemacht. Ich erinnere mich an die ersten Gasgrills dieses Herstellers, die wir vor etwa zehn Jahren getestet haben, und im Vergleich zu diesen hat sich einiges getan – sowohl hinsichtlich der Verarbeitungsqualität als auch des allgemeinen Qualitätsgefühls.
Er ist zudem groß: 144,5 Zentimeter breit mit einem Grillrost von 76 × 41 Zentimetern. Das reicht gut für eine größere Familie oder wenn Gäste kommen.
Und ja, der Name „Cool Black“ passt tatsächlich. Der gesamte Grill ist in Schwarz gehalten, und wenn ich ihn anzünde, leuchtet die Flamme rot. Das dient natürlich eher dem Design als der Funktion, aber zusammen mit der soliden Konstruktion verleiht es dem Grill einen deutlich exklusiveren Eindruck, als ihn viele günstigere Modelle bieten.
Mikael Lindkvist
## **Vier Brenner und wirklich hohe Leistung**
Unter dem Deckel sind vier individuell regulierbare Hauptbrenner mit jeweils 3,65 kW. Im rechten Seitentisch befindet sich zudem die Landmann Maxx-Zone, ein infraroter Hochtemperaturbrenner mit 4 kW, der laut Landmann bis zu 800 Grad erreichen kann.
Insgesamt ergibt sich eine Leistung von 18,6 kW, was für einen Grill dieser Größe reichlich ist.
Das macht sich auch in der Praxis bemerkbar. Der Grill wird schnell heiß, und ich muss nicht lange warten, bis ich mit dem Grillen beginnen kann. Der Deckel ist doppelwandig konstruiert und verfügt über ein klassisches integriertes Thermometer, um die Temperatur im Garraum im Blick zu behalten. Der Garraum speichert die Wärme sehr gut.
Die Glut leuchtet wunderschön.
Mikael Lindkvist
Das Wichtigste ist natürlich, wie sich die Hitze über den Rost verteilt. Hier leistet der Cool Black Max 4.1 gute Arbeit. Kein Gasgrill, den ich getestet habe, ist über die gesamte Oberfläche hinweg hundertprozentig gleichmäßig heiß. Doch die Unterschiede sind hier gering, und ich kann im Grunde den gesamten Grillrost nutzen, ohne das Grillgut hin und her schieben zu müssen, um offensichtliche kalte Zonen zu vermeiden.
Vier separate Brenner erleichtern es zudem, unterschiedliche Temperaturzonen zu schaffen. Ich kann einerseits ordentlich Gas geben und andererseits deutlich ruhiger vorgehen oder einen Brenner ganz ausschalten, wenn ich indirekt grillen möchte.
Mikael Lindkvist
## **Hervorragendes Ergebnis**
Mein vielleicht wichtigster Test ist zugleich einer der einfachsten: ein paar saftige Scheiben gut marmoriertes Entrecôte. Hier kommen sowohl der Gusseisenrost als auch die hohe Leistung gut zum Tragen. Es ist einfach, den Rost richtig heiß zu machen, und das Fleisch erhält schnell eine schöne Grilloberfläche, ohne dass ich es so lange darauf liegen lassen muss, dass es innen zu stark durchgebraten wird.
Die hohe Temperatur in der Maxx-Zone im Seitentisch ist vor allem dann nützlich, wenn ich dem Fleisch eine schnelle und kräftige Bräunung verleihen möchte.
Das Ergebnis ist hervorragend, und vor allem lässt sich der Grill leicht steuern. Es gibt auch ein integriertes Thermometer-Modul mit zwei Anschlüssen für Kabel-Fühler (einer ist im Lieferumfang enthalten), falls Sie die Kerntemperatur genau im Auge behalten möchten.
Ein integriertes Fleischthermometer ist ein Pluspunkt, auch wenn ich drahtlose Modelle bevorzuge.
Mikael Lindkvist
Der Grillrost nutzt das Modulus-System von Landmann. Ein Teil des Rosts lässt sich abnehmen und durch Zubehör wie einen Wok, einen Pizzastein oder eine Bratplatte ersetzen. Das ist zwar kein einzigartiges Konzept in der Grillwelt, aber eine vielversprechende Möglichkeit, den Grill vielseitiger einsetzbar zu machen.
## **Kühle Getränke direkt aus dem Grill**
Nun kommen wir zu einem wichtigen Detail, das ich während des Tests schnell zu schätzen gelernt habe. Unter dem Grill befinden sich zwei ausziehbare Schubladen. Die eine dient als gewöhnlicher Stauraum für Grillbesteck und Zubehör. In der anderen befindet sich ein herausnehmbarer Edelstahlbehälter mit Deckel.
Landmann nennt diese Lösung „Thermobox“. Füllen Sie sie mit Eis, und Sie haben praktisch eine kleine, in den Grill integrierte Kühlbox.
Der vielleicht größte Nachteil ist meiner Meinung nach das Fehlen eines separaten hinteren Brenners für die Rotisserie.
Es ist praktisch, eine Schublade zur Aufbewahrung von gekühlten Getränken zu nutzen.
Mikael Lindkvist
Natürlich lassen sich Hähnchen und größere Fleischstücke auch mit indirekter Hitze zubereiten, doch wenn Sie gerne den Drehspieß verwenden, ist ein hinten angebrachter Brenner deutlich praktischer.
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Der Landmann Cool Black Max 4.1 meistert die wichtigsten Aufgaben wirklich gut. Er wird schnell heiß, verfügt über reichlich Leistung und vor allem über eine gleichmäßige Wärmeverteilung, die das Grillen einfach und berechenbar macht.
Der IR-Brenner wird schnell sehr heiß.
Mikael Lindkvist
Seine Konstruktion ist solide, die Gusseisenroste sind gut und die Aufbewahrungsmöglichkeiten sind ungewöhnlich durchdacht. Nichts an der Konstruktion wirkt billig. Empfehlenswert.
Die Preise sind recht unterschiedlich. Bei Amazon kostet der Landmann Gasgrill derzeit rund 499 Euro, bei vielen anderen Anbietern ist er schon ab 399 Euro zu haben.
## Technische Daten
**Hersteller:** Landmann
**Modell:** Cool Black Max 4.1
**Typ:** Gasgrill
**Hauptbrenner:** 4 × 3,65 kW
**Seitenbrenner:** Maxx-Infrarotbrenner, 4 kW
**Gesamtleistung:** 18,6 kW
**Grillfläche:** 76 x 41 cm
**Grillrost:** Gusseisen, Landmann Modulus
**Thermometer:** Thermometer im Deckel sowie digitales Fleischthermometer
**Gasflasche:** bis zu 11 Kilogramm
**Stauraum:** 2 Schubladen, davon eine Thermobox mit herausnehmbarem Behälter und Deckel
**Räder:** 4
**Abmessungen:** 144,5 × 121 × 53,5 Zentimeter
**Gewicht:** 55,5 Kilogramm
**Preis:** ab 399 Euro
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