#OSTSTOLZ
Alex Prinz (Der dunkle Parabelritter) hat nun auch seine eigene Reportage im ZDF zu Sachsen-Anhalt.

https://www.zdf.de/reportagen/heimweh-sachsen-anhalt-mit-alexander-prinz-100

#Parabelritter #oststolz
social.bau-ha.us
October 26, 2026 at 5:32 PM
Warum alle schlechte Laune haben und der Osten stinksauer ist
58 / 100 Präsentiert von Rank Math SEO SEO Punktzahl Ich habe mich nochmal eines ganz anderen Themas angenommen, denn mein emotionaler Artikel in Bezug des 3. Oktober kann nur der Anfang sein, damuss noch etwas kommen, Also: Wer wissen will, warum die Nachbarn dauermürrisch über den Gartenzaun glotzen und wegen jeder Kleinigkeit an die Decke gehen, muss nicht lange suchen. Der kollektive Frust im Osten, insbesondere in Ostdeutschland, kommt schließlich nicht von ungefähr und ist absolut hausgemacht Nach der Wende 1989 haben die feinen Herren aus dem Westen das halbe Land, einfach ohne mit der Wimper zu zucken plattgemacht. Wer das immer noch für grundloses Jammern hält, sollte das Buch „Oststolz-Appell eines Nachwendekindes“ schleunigst lesen von Alexander Prinz. Da wird der ganze Irrsinn der ostdeutschen Geschichte mit viel Anlauf auf den Punkt gebracht. ## Die große Täuschung der friedlichen Revolution Im Herbst 1989 standen die Leute auf der Straße träumten (z. B. in Leipzig oder Plauen) naiv von echen Bürgerrechten und Demokratie, Meinungsfreihet, freie Wahlen und die Abschaffung der Stasi. Sie wollten Selbstbestimmung und vielleicht einen vernünftigen Neustart für ihre Heimat. Doch schwupsdiwups kam der Beitritt nach Artikel 23 des **_westdeutschen_ **Grundgesetzes und schwappte wie eine riesige Welle über das Land. Statt gleichberechtigter Partner zu werden, wurde der Osten blitzschnell geschluckt und abserviert. Niemand fragte die Bürger, was sie eigentlich wollten, sondern der Westen drückte einfach stur sein eigenes System durch. Die Hoffnung auf echte Demokratie verwandelte sich ruckzuck in eine gigantische Enttäuschung. ## Das gigantische Desaster der Treuhandanstalt Dann kam die geliebte D-Mark und mit ihr der totale wirtschaftliche Zusammenbruch über Nacht. Die berüchtigte Treuhandanstalt wurde losgelassen und wütete in den Fabriken wie ein Elefant im Porzellanladen. Volkseigene Betriebe wurden am laufenden Band plattgemacht, verscherbelt oder gezielt abgewickelt, um lästige Konkurrenz für westliche Konzerne auszuschalten. Millionen fleißige Menschen standen plötzlich schockiert auf der Straße. **Der Verlust des Arbeitsplatzes war in der DDR nicht vorgesehen.** Arbeit war hier zentraler Bestandteil der persönlichen Identität und des sozialen Lebens. Ganze Existenzen wurden entwertet und verramscht. Wer gestern noch stolz gearbeitet hat, war heute plötzlich völlig wertlos und stempelte beim Amt. ## Die Vernichtung von Lebensleistung und Vermögen Dieser abrupte Kahlschlag hat die Seelen der Menschen bis heute tief verletzt. Ganze Lebensläufe wurden mit einem Federstrich entwertet, als wären die geleisteten Arbeitsjahre nie etwas wert gewesen. Junge gut ausgebildete Frauen und Männer ergriffen massenhaft die Flucht in den Westen und ließen verödete Orte zurück. Ersparnisse lösten sich auf und Immobilien landeten fast durchweg in westdeutschen Händen. Kein Wunder also, dass die Vermögensbildung im Osten bis heute lächerlich hinterherhinkt. Man hat den Menschen schlichtweg ihre Zukunft und ihre Erbanlagen geklaut. ## Von Besserwessis und geschaffenen Bürgern zweiter Klasse Als krönender Abschluss wurde auch noch die komplette Führungsebene ausgetauscht. Ob in Chefetagen, Universitäten oder Richterstühlen, überall setzten sich Besserwessis auf die fetten Posten. Die Ostdeutschen wurden im eigenen Land gezielt zu Bürgern zweiter Klasse degradiert. Führungspositionen blieben für sie schlicht fast unerreichbar. Dieses tiefe Gefühl der Entmündigung brennt bis heute lichterloh. Die miese Laune ist also keineswegs unbegründet, sondern die logische Quittung für jahrelange Arroganz, Ausbeutung und Demütigung. ## Ost und West: Warum die deutsche Einheit wie eine ewige Baustelle wirkt Mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung blicken wir am Tag der Deutschen Einheit wieder einmal ganz tief in die Statistiken. Das Ergebnis überrascht eigentlich niemanden mehr so wirklich: Die alte Grenze zieht sich, auf Karten zu sehen, immer noch durchs Land, auch wenn manche Politiker das lieber anders sehen würden. Wenn man genauer hinsieht, erkennt man jedoch ein buntes Bild aus verschiedenen Regionen. Hohe Arbeitslosigkeit gibt es nämlich längst nicht mehr nur im Osten, sondern genauso in manchen Ecken des Westens. Gleichzeitig suchen ostdeutsche Betriebe händeringend nach Arbeitskräften, während die Hallen leer bleiben. Das liegt schlicht daran, dass nach der Wende viele Menschen weggezogen sind und deutlich weniger Zuwanderer den Weg in die östlichen Bundesländer fanden. ## Wenn niemand da ist, helfen auch viele Arbeitsstunden nicht Die Bevölkerung im Osten ist geschrumpft und gleichzeitig immer älter geworden. Jahrelang war der Umzug von West nach Ost eine absolute Seltenheit, fast wie eine Reise in eine andere Welt. In den letzten Jahren hat sich das Blatt überraschenderweise gewendet, denn plötzlich ziehen sogar mehr Menschen aus dem Westen in den Osten als umgekehrt. Das ist zwar noch kein gigantischer Boom, zeigt aber zumindest, dass die Region wieder reizvoll wird. Trotzdem kommt kein echter Rausch auf, obwohl die Menschen im Osten im Schnitt sogar mehr Stunden pro Woche schuften als die Kollegen im Westen. Die großen Sprünge der Neunzigerjahre sind längst vorbei, und heute bewegen wir uns eher im Schneckentempo vorwärts. Experten mahnen zur Geduld, denn echte Umwälzungen dauern eben Jahrzehnte oder gar ein ganzes Jahrhundert. Eine vollständige Angleichung in den nächsten zehn Jahren bleibt wohl ein schöner Wunschtraum. ## Warum eigentlich immer vergleichen, wenn der Norden und Süden auch anders sind? Man muss sich ohnehin fragen, ob Ost und West wirklich in jedem einzelnen Punkt identisch werden müssen. Schließlich fordert das zwischen Nord- und Süddeutschland auch niemand allen Ernstes ein. Der Osten ist viel ländlicher geprägt und hat eine ganz eigene Mischung aus Altersstruktur und Zuwanderung. Wer nur auf das Erbe der DDR schimpft, macht es sich schlichtweg zu einfach. Selbst beim Geld sieht die Sache auf den zweiten Blick gar nicht so düster aus. Die Löhne vor Steuern sind zwar unterschiedlich, aber beim eigentlichen Nettoeinkommen rücken alle viel näher zusammen. Das liegt weniger an den Preisen im Supermarkt, sondern vor allem an Steuern, staatlicher Unterstützung und geschickten Pendlern. (Den Punkt Migration habe ich ausgeklammert, weil das ein mindestens genausolanger Artikel wird, den ich zu späteren Zeitpunkt bearbeite.) #Wende1989 #Treuhand #Ostdeutschland #Oststolz #AlexanderPrinz #OstFrust #Geschichte #Arbeitsmarkt #Wirtschaft #Deutschland #Nachwendezeit #Treuhand #Ostfrust ### Teilen mit: * Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook * Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X * Auf WhatsApp teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp * Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail * Auf LinkedIn teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) LinkedIn * Auf Reddit teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Reddit * Auf Mastodon teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Mastodon * Auf Bluesky teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Bluesky * Mehr * * Auf Pinterest teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Pinterest * Auf Telegram teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram * ### Gefällt mir: Gefällt mir Wird geladen … ### _Ähnliche Beiträge_
margy-plauen.de
October 18, 2026 at 2:19 PM
ihrem Vater, der nach der Wende arbeitslos wurde.

Schwesig betonte stets ihre ostdeutsche Herkunft und weigerte sich, einen «Oststolz» negativ zu interpretieren. Von solchen bürgernahen Themen und einem positiven Begriff von lokalem Patriotismus war aus
October 13, 2026 at 3:57 AM
44% in Sachsen-Anhalt wurde im Wahlkampf mit Simson, Bratwurst und Bier neuer #Oststolz eingetrichtert, dass man sich sein Bundesland zurückholt mit AfD-Wahl. Nun bekommt man Politstrategie von Westdeutschen geplant (Reichardt, Tillschneider, Höcke, Kubitschek, Weidel) und...
September 18, 2026 at 10:55 AM
«Oststolz», so sagt Manuela Schwesig, sei «richtig und wichtig». Er dürfe aber nicht instrumentalisiert werden. Instrumentalisieren ist aus Politikerinnen-Sicht immer etwas, das der Gegner tut, in diesem Fall die AfD. www.luzernerzeitung.ch/internationa...
www.luzernerzeitung.ch
September 16, 2026 at 6:07 PM
Empfehlung: „Oststolz“, das Buch ist von Alexander Prinz, aka „Der Parabelritter“, der übrigens aus Sachsen-Anhalt kommt.

youtu.be/zp5PmvFi7sk
Er checkt es nicht.
YouTube video by Der Dunkle Parabelritter
youtu.be
September 13, 2026 at 6:25 PM
Ich bin gespannt was der garstige Oststolz sagt, wenn mit der AgD alles den Bach runtergeht und wieder in der Realität angekommen wird. Diese selbstverliebte, uniforme Kleinbürgertrunkenheit ist nur schwer zu ertragen. 1/3
September 5, 2026 at 3:03 PM
Die Herstellung eines identitären und selbstbezüglichen »Ostens« führt in Sackgassen, aus denen man nicht so leicht wieder herauskommt. Über die Fallstricke der ostdeutschen Identität hat Steffen Mau in den »Blättern« 7/24 geschrieben: www.blaetter.de/ausgabe/2024...
Oststolz und Osttrotz
Identität zu definieren und konzeptionell genau festzulegen, ist notorisch schwierig. Klar ist, Identität hat etwas mit sozialer Verortung, Gruppengrenzen, Zugehörigkeitsgefühlen und kollektiven…
www.blaetter.de
August 28, 2026 at 6:01 PM
Clemens Meyer spricht mir hier aus dem Herzen!

Bei all dem Oststolz und der identitär aufgeladenen Verteidigung des Ostens, fehlt mir dieses kritischer Bezug zur eigenen Heimat oft. Auch und besonders bei progressiven, linken Ossis.
August 17, 2026 at 2:55 PM
Ich empfehle hier mal die Lektüre dieses Buches vom „Dunklen Parabelritter“. Er macht eine sehr gute Einordnung über die Entwicklung der Region in den vielen Jahren seit der Wende. War mir in dem Ausmaß auch nicht so bewusst.
August 12, 2026 at 6:56 AM
😔
February 25, 2025 at 6:34 AM
Der Text will erklären, warum die AfD normal geworden ist und führt dabei vor, wie Normalisierung klingt:

Man nennt Rechtsextremismus „Grundstimmung“, „Oststolz“ und „Streitbelebung“, bis aus dem Problem ein Milieu wird. Danke für nichts.🤯👀
June 7, 2026 at 7:21 AM
Ich habe das Gefühl, dass diese Wähler einer faschistischen Partei, mit Logik und kausalen Zusammenhängen, nicht mehr zu erreichen sind. Der aspekte-Beitrag berichtet recht unaufgeregt darüber. Besser macht es das jedoch nicht und rechtfertigt auch nicht das Gejammer.
Der neue Oststolz
Wahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen stehen an. Wie tickt der Osten? Oststolz - was ist das? Warum ist die AfD in Ostdeutschland so stark?
www.zdf.de
September 20, 2024 at 7:57 AM
Das halte ich für nicht zutreffend. Schaut man diese nüchterne Bestandsaufnahme des Ostens, dann kommt man zu der Überzeugung, dass viele bereits zu DDR-Zeiten das Unrecht nicht erkannten. Angst bedienen allein zieht im Westen nicht. Und ja, es gibt Ost-West-Stereotype. www.zdf.de/kultur/aspek...
Der neue Oststolz
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www.zdf.de
September 2, 2024 at 8:03 AM
Stichwort Ostidentität/Oststolz:
Gestern eine tolle Reimann Lesung in Jean mit Elisa Ueberschär und über 70 Gäst*innen gehabt und mit Anna Stiede haben wir schon viele tolle Projekte realisiert. Ostidentitäten gibt es nur im plural.
taz.de taz @taz.de · Sep 26
September 26, 2024 at 8:29 AM
Kombattanter Oststolz…
Neben AfD-Rentnern beteiligten sich natürlich auch wieder zahlreiche junge Neonazis an der "Simson-Tour" der AfD. Offen neonazistische Motive waren kein Problem und so konnten sie sich problemlos hinter Höcke einreihen. #Plothen #Schleiz
August 21, 2025 at 9:47 AM
Der Generalsekretär der CDU @PaulZiemiak verbreitet nun den Spin seiner Rechten aus Sachsen-Anhalt, seit Jahren sei man doch gegen den Rundfunkbeitrag, schon vor der AfD.

Well, Boys. Korrekt. Aber aus den selben Gründen. Ressentiment, Oststolz, Imagination von Lügenpresse, zB 👇
In Sachsen-Anhalt droht der Bruch der Landesregierung, da die @cdufraktion_LSA mit der #AfD gegen die Erhöhung des #Rundfunkbeitrag stimmen will. Zur Erinnerung die Rede von Markus Kurze, Parl. Geschäftsführer der CDU-Fraktion im #ltlsa aus dem Dezember 2016.
September 1, 2025 at 1:57 AM
Ganz wichtiger Beitrag von @steffenmau.bsky.social Oststolz und Ostrotz Weiter zum Thema sein neues Buch #Uneinigvereint Hier wird die Gemengelage aufgedröselt und erklärt. Dann kann man/ frau auch reflektieren, überall im Land. Und Verständnis bekommen.
Die neuen »Blätter« sind da!⁠

In dieser Ausgabe: #Iran: Erst die Scheinwahl, dann die Thronfolge, #Europa nach der Wahl, #SriLanka: Krieg bis zum bitteren Ende, Deutsche Medien & der #Gazakrieg, Macrons gefährliches Kalkül, Oststolz & Osttrotz u.v.m.

👉 www.blaetter.de/ausgabe/2024...
June 28, 2024 at 7:36 AM
Beim Lesen dieses Artikels kommt mir schon wieder die Kotze hoch:

www.mdr.de/themen/dnade...

»Viele Ostdeutsche haben sich 1989 buchstäblich erkämpft – ohne Gewalt und unter dem Risiko, mit ihrem Leben dafür zu bezahlen.« — Also meine Eltern und 90% der anderen haben eher einen Scheiß gemacht. 🤷‍♂️
Warum die Ostdeutschen am Ostdeutschen festhalten | MDR.DE
Auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung pflegen viele Ostdeutsche ein eigenes Wir-Gefühl – selbst die Generation der Nachwendekinder beruft sich auf ihren "Oststolz".
www.mdr.de
October 3, 2025 at 4:16 AM
Passend zum heutigen Tag der Einheit ein kleiner Lektüre-Tipp: #OSTSTOLZ von Alexander Prinz…

Cooler Typ, cooles Buch. Und wer zu faul zum Lesen ist, greife einfach zum Hörbuch… 😉
October 3, 2025 at 9:00 PM
Hallo, die Lesung war toll und ich habe vermutlich Alex verwirrt.

😂👋🏼

(Kauft das Buch "Oststolz". Lest es!)
September 5, 2025 at 9:02 PM