Wir wissen bis heute nicht, ob Protonen ewig stabil sind oder irgendwann zerfallen. Das hat dramatische Auswirkungen auf die Zukunft des Universums: Wenn Protonen zerfallen, löst sich irgendwann alles in Strahlung auf. Sind sie stabil, gibt es ewig erloschene Sterne.
Wir wissen bis heute nicht, ob Protonen ewig stabil sind oder irgendwann zerfallen. Das hat dramatische Auswirkungen auf die Zukunft des Universums: Wenn Protonen zerfallen, löst sich irgendwann alles in Strahlung auf. Sind sie stabil, gibt es ewig erloschene Sterne.
Auch wenn wir einen Raketenantrieb für relativistische Geschwindigkeiten bauen könnten: Wir könnten damit nicht reisen. Man würde nämlich schon bei 10% der Lichtgeschwindigkeit in so viele einsame interstellare Protonen krachen, dass man sofort tot wäre.
Auch wenn wir einen Raketenantrieb für relativistische Geschwindigkeiten bauen könnten: Wir könnten damit nicht reisen. Man würde nämlich schon bei 10% der Lichtgeschwindigkeit in so viele einsame interstellare Protonen krachen, dass man sofort tot wäre.
Bei extremem Druck und 5000°C, z.B. im Inneren großer Wasserplaneten, entsteht "superionisches Eis". Dabei bilden Sauerstoffatome ein regelmäßiges Kristallgitter, Protonen bewegen sich hindurch. Man kann sagen: Der Sauerstoff ist gefroren, der Wasserstoff flüssig.
Bei extremem Druck und 5000°C, z.B. im Inneren großer Wasserplaneten, entsteht "superionisches Eis". Dabei bilden Sauerstoffatome ein regelmäßiges Kristallgitter, Protonen bewegen sich hindurch. Man kann sagen: Der Sauerstoff ist gefroren, der Wasserstoff flüssig.
Die Protonen am Teilchenbeschleuniger LHC (CERN) bewegen sich so schnell, dass nach der Relativitätstheorie die Zeit für sie ca. 7000mal langsamer vergeht. Ließe man es 2h lang so im Kreis rasen, wäre für das Proton erst gut 1 Sekunde vergangen.
Die Protonen am Teilchenbeschleuniger LHC (CERN) bewegen sich so schnell, dass nach der Relativitätstheorie die Zeit für sie ca. 7000mal langsamer vergeht. Ließe man es 2h lang so im Kreis rasen, wäre für das Proton erst gut 1 Sekunde vergangen.
Wenn man versucht, Protonen oder Neutronen in ihre Bestandteile, die Quarks, aufzuteilen, muss man dafür so viel Energie aufwenden, dass diese Energie spontan in neue Quarks umgewandelt wird. Quarks sind nie allein. Trennt man sie, entstehen quasi aus dem Nichts neue.
Wenn man versucht, Protonen oder Neutronen in ihre Bestandteile, die Quarks, aufzuteilen, muss man dafür so viel Energie aufwenden, dass diese Energie spontan in neue Quarks umgewandelt wird. Quarks sind nie allein. Trennt man sie, entstehen quasi aus dem Nichts neue.
Protonen bestehen aus 3 Quarks. Die Masse dieser Quarks ist insgesamt aber nur ca. 1% der Protonenmasse. Der Großteil der Masse des Protons steckt nicht in der Masse seiner Einzelteile, sondern in der Bindungsenergie - sie ist nach E=mc² auch Masse.
Protonen bestehen aus 3 Quarks. Die Masse dieser Quarks ist insgesamt aber nur ca. 1% der Protonenmasse. Der Großteil der Masse des Protons steckt nicht in der Masse seiner Einzelteile, sondern in der Bindungsenergie - sie ist nach E=mc² auch Masse.
Die Sonne ist noch da, weil sie so wenige Neutronen hat. Kernfusion klingt simpel: 2 Wasserstoff werden zu 1 Helium. Aber Wasserstoff hat meistens keine Neutronen, Helium hat normalerweise 2. Also müssen für Kernfusion zuerst Protonen in Neutronen umgewandelt werden.
Die Sonne ist noch da, weil sie so wenige Neutronen hat. Kernfusion klingt simpel: 2 Wasserstoff werden zu 1 Helium. Aber Wasserstoff hat meistens keine Neutronen, Helium hat normalerweise 2. Also müssen für Kernfusion zuerst Protonen in Neutronen umgewandelt werden.
Normalerweise haben Atomkerne ähnlich viele Protonen und Neutronen. Man kann aber kurzlebige Kerne basteln, die sehr viel mehr Protonen als Neutronen haben, Z.B. Stickstoff-9 mit 7 p und 2 n.
Kann man solche Gebilde überhaupt noch als Atomkerne bezeichnen?
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Normalerweise haben Atomkerne ähnlich viele Protonen und Neutronen. Man kann aber kurzlebige Kerne basteln, die sehr viel mehr Protonen als Neutronen haben, Z.B. Stickstoff-9 mit 7 p und 2 n.
Kann man solche Gebilde überhaupt noch als Atomkerne bezeichnen?
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