#Sarajevosafari
Ein kroatischer Investigativjournalist hat bei der Staatsanwaltschaft in Mailand Anzeige gegen den serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in die „Sarajevo-Safari“-Affäre erstattet
Serbian president faces legal complaint in Sarajevo ‘sniper-tourism’ case
Milan allegations link Aleksandar Vučić to 1990s shootings of civilians in Bosnian capital by Italians and others
www.theguardian.com
November 23, 2025 at 4:16 PM
Bemerkenswert wie viele Leute glauben, dass Geschichten, die ihr Onkel anno 1995 mal gehört haben will, schwerer wiegen als journalistische Recherche

#SarajevoSafari
July 25, 2026 at 3:07 PM
Die ganze Sache mit #SarajevoSafari wird zum Paradebeispiel für Redlickeit. Ich meine damit noch nicht mal in erster Linie die Medien, die ihre unkritische Berichterstattung nicht aufarbeiten. Ich meine vielmehr vor allem jene Linken, Progressiven oder wie immer sie sich selbst verstehen, die lieber
July 22, 2026 at 7:52 AM
👇
#sarajevosafari

vediamo di non dimenticarcene
Subasic se unió al Ejército de la República de Bosnia-Herzegovina. Trabajaba en el Servicio de Inteligencia Militar cuando oyó hablar de los “safaris humanos”. “Los francotiradores elegían si querían matar a un civil adulto, un niño, una embarazada… Y todo tenía su precio” social.elpais.com/w4v9j11
Los bosnios que alertaron sobre los ‘safaris humanos’ en Sarajevo: “Lo más impactante fue descubrir que cada víctima tenía un precio”
Un antiguo analista de inteligencia militar y la exalcaldesa de la capital del país balcánico confían en la investigación de la justicia italiana
social.elpais.com
November 15, 2025 at 7:57 AM
Bei der Gelegenheit sei daran erinnert, dass @kovic.ch bereits vor einigen Monaten wohl begründet dargelegt hat, warum er die Berichte über die angeblichen Menschenjagden alias #SarajevoSafari für wenig glaubhaft hielt...
July 14, 2026 at 6:39 AM
Presadiretta. SarajevoSafari. Gli animali combattono per amore possesso del territorio o comando del branco, uccidono per nutrirsi, solo l'uomo ammazza per malvagità.
March 15, 2026 at 7:46 PM
🧵1/4

Io tengo in sottofondo la radio, spessissimo RRadicale, così ascolto direttamente le discussioni parlamentari (un vizio? sì sì).
Ho appreso ora che i 5 stelle (in modo un po' strumentale alle loro campagne contro le armi in Ukraina e propall) e la Serracchiani per il Pd hanno 👇
#SarajevoSafari
November 12, 2025 at 4:19 PM
#Sarajevo

"L'indagine ha avuto origine da una denuncia presentata da Ezio Gavazzeni, uno scrittore milanese che ha raccolto prove dopo aver visto #SarajevoSafari, un documentario del 2022 del regista sloveno Miran Zupanič."

Come quella aperta in Gran Bretagna:
November 12, 2025 at 1:06 PM
Die Menschheit widert mich nur noch an.

#sarajevo #SarajevoSafari #Bosnienkrieg #Menschensafari
November 14, 2025 at 5:49 PM
Nicht nur, dass großserbische Faschisten mich und meine Mitbürger im belagerten Sarajevo töten wollten und dies von den meisten westeuropäischen Regierungen weitgehend toleriert wurde. Jetzt stellt sich heraus, dass auch wohlhabende Europäer auf uns geschossen haben. #SarajevoSafari
November 13, 2025 at 8:46 AM
"Es gab Deutsche, Franzosen, Engländer – Menschen aus allen westlichen Ländern, die große Geldsummen zahlten, um dorthin gebracht zu werden und auf Zivilisten zu schießen."

#Italien & #Österreich ermitteln.

In DE #Hubig #SPD? Nein, weil „zu großer Aufwand“.

#Sarajevo #SarajevoSafari
May 21, 2026 at 7:05 AM
#DWnews @news.dw.com :

30Yrs after the siege of #Sarajevo, a disturbing chapter of the #BosnianWar is resurfacing: stories of foreigners who allegedly paid to shoot civilians. Italian prosecutors have opened an investigation into claims of the war-time phenomenon, termed as the #SarajevoSafari
June 13, 2026 at 8:12 AM
Gibt es auch schon Scharfschützen, die diese Scharfschützen ins Visier nehmen? Ich frage für einen Freund
#SarajevoSafari
#AlleGegenAlle
„Es geht um den Verdacht, dass wohlhabende Italiener und Bürger anderer Länder 1993 bis 1995 den bosnisch-serbischen Streitkräften Geld bezahlt haben, um einige Tage auf Zivilisten schießen zu können. Das Schießen auf Kinder soll besonders teuer gewesen sein.“

www.deutschlandfunk.de/staatsanwalt...
Bosnien-Krieg - Staatsanwaltschaft Mailand untersucht möglichen Scharfschützen-Tourismus
30 Jahre nach dem Ende des Bosnien-Kriegs hat die Staatsanwaltschaft Mailand Ermittlungen wegen eines möglichen Scharfschützen-Tourismus eingeleitet.
www.deutschlandfunk.de
November 13, 2025 at 8:29 PM
„Spiegel“ stellt Artikel mit Vorwürfen gegen Vučić wieder online https://wp.me/p36Ae-1h2P Der „Spiegel“ berichtete, Serbiens Präsident Aleksandar Vučić könnte etwas mit der Menschenjagd in Sarajevo während des Bosnienkriegs zu tun gehabt haben. #AleksandarVučić #SarajevoSafari
„Spiegel“ stellt Artikel mit Vorwürfen gegen Vučić wieder online
Der „Spiegel“ berichtete, Serbiens Präsident Aleksandar Vučić könnte etwas mit der Menschenjagd in Sarajevo während des Bosnienkriegs zu tun gehabt haben. Das Landgericht Hamburg stoppte Passagen des Beitrags. Nun sind sie wieder da. Michael Hanfeld | Frankfurter Allgemeine Der serbische Präsident Aleksandar Vučić Reuters Der „Spiegel“ hat seinen Bericht über den serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić und den Verdacht, er könnte etwas mit der „Menschenjagd“ im Bosnienkrieg in Sarajevo zu tun gehabt haben, in der ursprünglichen Fassung wieder online gestellt, nachdem das Magazin eine Stellungnahme Vučićs eingeholt hat, in welcher er die Vorwürfe zurückweist.
brightsblog.wordpress.com
June 4, 2026 at 1:35 AM
"You Monster": Vučić Linked to Sarajevo Sniper Tourism

Shocking new allegations tie Serbian Dictator Aleksandar Vučić to the "Sarajevo Safari," where wealthy foreigners paid to hunt civilians and children.

🔗 Read more:
www.richtvx.com/what-have-yo...

#Sarajevo #SarajevoSiege #SarajevoSafari
"You Monster": Vučić Linked to Sarajevo Sniper Tourism
Shocking new allegations tie Serbian Dictator Aleksandar Vučić to the "Sarajevo Safari," where wealthy foreigners paid to hunt civilians and children.
www.richtvx.com
December 31, 2025 at 6:33 AM
Il se vantait d’avoir “chassé des gens” à Sarajevo pendant la guerre.nUn homme de 80 ans est aujourd’hui le premier suspect identifié à Milan.
#SarajevoSafari

www.klix.ba/vijesti/bih/...
Istraga o Sarajevo Safariju u Italiji dobija epilog: Osumnjičen 80-godišnji kamiondžija, hvalio se da je lovio ljude
Tužilaštvo u Milanu službeno je pokrenulo istragu protiv 80-godišnjeg bivšeg vozača kamiona iz provincije Pordenone zbog sumnje da je bio jedan od tzv. "vikend...
www.klix.ba
February 4, 2026 at 7:22 PM
These people. No wall will be wide enough to accommodate them all.

Rich monsters hiding in Bosnian Serb sniper positions shot civilians cowering in the city below, paying more for the privilege of killing children & pregnant women.

#EpsteinFiles #SarajevoSafari

www.thetimes.com/world/europe...
Sarajevo sniper tourists ‘killed children by day, then partied at night’
Rich foreigners, including Britons, have been accused of paying to shoot children and pregnant women during the siege of the Bosnian capital in the early 1990s
www.thetimes.com
February 15, 2026 at 6:12 AM
Oft lohnt es, genau hinzusehen auf die vermeintliche Apokalypse. Als ob der letzte Balkan Krieg nicht ohnehin schrecklich genug war. Hier die Fakten zur sgn. #sarajevosafari
🌀 https://www.woz.ch/2632/auf-allen-kanaelen/ganz-viel-hoerensagen/!RHXKYK265G29
Auf allen Kanälen: Ganz viel Hörensagen
Die Geschichte verbindet True Crime mit skrupellosen reichen Täterfiguren – und passt manchen offenbar so gut ins Weltbild, dass die Frage, ob sie stimmt, in den Hintergrund tritt: Zwischen 1992 und 1995 sollen Menschen aus diversen westeuropäischen Ländern nach Sarajevo gereist sein, um dort von den Hügeln auf Zivilist:innen in der belagerten Stadt zu schiessen. Bereits 2022 erschien der Film eines slowenischen Regisseurs zu den angeblichen «Sarajevo Safaris», doch in Westeuropa wurde vor allem seit vergangenem November darüber berichtet. Damals nahm die Mailänder Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf, nachdem der italienische Autor Ezio Gavazzeni Anzeige erstattet hatte. Als im Frühjahr sein Buch «I cecchini del Weekend» (Die Wochenendschützen) erschien, erhielt er erneut viel Aufmerksamkeit. So auch in der Schweiz. «Ja, bei der Menschenjagd waren auch Schweizer dabei», titelte etwa die «SonntagsZeitung» am 22. März. Das Zitat stammt vom als Journalist vorgestellten Gavazzeni, der zuvor vor allem Kriminalromane und Reiseführer geschrieben hat. Für sein Buch ist er nicht nach Sarajevo gereist; auch sonst war er nie in der Stadt. Dennoch wurde seine Geschichte vom «Spiegel» in Deutschland bis zur «Times» in Grossbritannien aufgenommen. Mittlerweile ist allerdings klar, dass weder Gavazzenis Buch noch der Film noch die Behauptungen des oft zitierten kroatischen Verschwörungstheoretikers Domagoj Margetić einer echten Überprüfung standhalten. Detailliert nachzulesen ist dies etwa in einer aufwendigen Recherche der Nachrichtenwebsite «Balkan Insight», in einer mehrteiligen Artikelserie der FAZ oder im Onlinemagazin «Übermedien»*. Darin wird auf zahlreiche Unstimmigkeiten und Leerstellen verwiesen. Die spektakulärsten Angaben in Gavazzenis Buch stammen von einem anonymen angeblichen französischen Söldner. Rund 230 Italiener und nochmals ähnlich viele Franzosen, Belgier, Schweizer und Österreicher hätten demnach an den «Safaris» teilgenommen. Allein schon diese Zahlen machen die Erzählung höchst unwahrscheinlich; während der fast vierjährigen Belagerung wurden nach Angaben des Dokumentationszentrums in Sarajevo bis zu 350 Zivilist:innen von Scharfschützen getötet. Sollten tatsächlich gegen 500 ausländische Wochenendschützen zum Töten angereist sein und einzelne von ihnen an einem Tag mehrere Menschen getötet haben, müssten sie demnach für praktisch alle Scharfschützenopfer verantwortlich sein. Viele weitere Angaben in Gavazzenis Buch sind falsch oder äusserst unglaubwürdig. Eine Quelle behauptet etwa, die Schützen seien auch nach Tuzla gebracht worden. Die Stadt war jedoch unter der Kontrolle der bosnischen Armee, die Front verlief fünfzehn Kilometer entfernt – zu weit für Scharfschützen. Eine andere gibt an, der Kriegsverbrecher Željko Ražnatović, besser bekannt als Arkan, lebe heute auf Zypern, obwohl der im Jahr 2000 in Belgrad erschossen wurde. Überprüfen lässt sich wenig: Fast alle von Gavazzenis Quellen treten anonym auf. Zwei namentlich genannte Kronzeugen distanzieren sich inzwischen von seiner Darstellung. Es gibt durchaus Aspekte an dieser Geschichte, die eine Berichterstattung rechtfertigen. Die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittelt gegen vier italienische Verdächtige, auch in Österreich und Belgien gibt es Ermittlungen; angeklagt oder verurteilt wurde bislang niemand. Ende Mai sagte die Schweizer Bundesanwaltschaft gegenüber SRF, dass man zwar von keinen involvierten Schweizer:innen wisse, aber mit den italienischen Behörden in Kontakt stehe. Und dennoch lässt sich schwer rechtfertigen, dass zahlreiche Publikationen Gavazzenis Geschichte als Ergebnis einer seriösen Recherche präsentieren. Im erwähnten Artikel der «SonntagsZeitung» etwa werden die kritischen Einwände eines spanischen Journalisten zwar erwähnt, aber rasch beiseitegeschoben. Dass einzelne reiche Ausländer aus Mordlust auf Menschen in Sarajevo schossen, lässt sich nicht ausschliessen. Für einen organisierten «Tourismus» mit Hunderten Kunden gibt es jedoch keine belastbaren Belege, sondern vor allem anonyme Erzählungen, Hörensagen und Verschwörungstheorien. So lenkt die Geschichte von den eigentlichen Verbrechen und Tätern ab: Sarajevo wurde von bosnisch-serbischen Einheiten belagert. Auch Ausländer standen auf den Hügeln, um die Stadt zu terrorisieren – vor allem aus dem Nachbarland Serbien sowie aus der serbischen Diaspora. Was aber offenbar weniger spektakulär klingt als die Gruselgeschichten von westeuropäischen Millionären auf Menschenjagd. ● * Der entsprechende Artikel bei «Übermedien» stammt vom Autor dieses Textes.
www.woz.ch
August 10, 2026 at 6:25 AM