#langzeitdokumentation
Heute habe ich den letzten Teil der Langzeitdokumentation über eine Schulklasse an der Waldorfschule Landsberg angeguckt. Der prägendste Eindruck, den die Klassenlehrerin bei mir hinterlassen hat, ist eine mir aus Anthrokreisen so vertraute, für mich schwer zu ertragende Überheblichkeit und
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January 4, 2026 at 10:25 PM
Neu hier und sehr zu empfehlen: Die Initiative @dokuplus.bsky.social berichtet, wie Roma* sich gegen Angriffe wehren oder jahrelang um Papiere kämpfen.
Ihre Langzeitdokumentation mit Schwerpunkt auf die Situation in Serbien ist grade erschienen und sie freuen sich über Interesse. ⬇️
NEU ERSCHIENEN
2025

Abgeschoben. Ausgrenzung und Perspektiven von Roma
Deutschland — Serbien — EU: 10 Jahre unabhängige, journalistische, juristische und medizinische Recherchen

ISBN 978-3-943643-33-6
December 27, 2025 at 11:31 AM
Das ist doch alles ewig bekannt, auch die Straf-Rituale (Eckenstehen, auf Stuhl oder einem Bein stehen). Charlotte Rudolph ("Versteinerte Erziehung") hatte das in den 1980ern bereits beschrieben.

In einer ARD-Langzeitdoku über die #Waldorfschule sah man diese schwarze Pädagogik ebenso.

2019.
„Guten Morgen, liebe Kinder“: Langzeitdokumentation über eine Waldorfschule - Anthroposophie.blog
Stellen Sie sich folgende Szene vor: Vierzig in Rottönen gekleidete Kinder sitzen auf roten Kissen in einem roten Raum mit roten Vorhängen und roten Türen. Im Chor sprechen die Kinder einen Text über ...
anthroposophie.blog
January 4, 2026 at 5:34 PM
12 Jahres-Dokumentation über die #Waldorfschule:

Ein Langzeitprojekt des BR, in dem die Filmemacherin Kinder von Einschulung bis Abi begleitet. Und sie steht Waldorf offenkundig sehr nahe - 12 Jahre lang fand sie offenbar nichts Kritisches.

Die Doku gibt jedoch tiefe Einblicjke in die Sekte.
„Guten Morgen, liebe Kinder“: Langzeitdokumentation über eine Waldorfschule - Anthroposophie.blog
Stellen Sie sich folgende Szene vor: Vierzig in Rottönen gekleidete Kinder sitzen auf roten Kissen in einem roten Raum mit roten Vorhängen und roten Türen. Im Chor sprechen die Kinder einen Text über ...
anthroposophie.blog
January 6, 2026 at 10:31 AM
Resident Evil Walk Trailer der Langzeitdokumentation youtube.com/playlist?lis...
September 27, 2026 at 10:07 AM
Die Langzeitdokumentation "Die Kinder von Golzow" der Junges widmet sich über fast 50 Jahre einer brandeburgischen Schulklasse. Anlässlich von Winfried Junges 90. Geburtstag gibt es „Drehbuch: Die Zeiten“ (1992) sowie den Mehrteiler „Und wenn sie nicht gestorben sind...“ (2006) in der ARD-Mediathek.
Die Kinder von Golzow - Staffel 1 der Serie - jetzt streamen!
Langzeitdokumentation Deutschland 1961–2007 +++ Es begann 1961 – nur wenige Tage nach dem Bau der Berliner Mauer. Damals traten 18 Kinder im brandenburgischen Dorf Golzow ihren ersten Schultag an. Die...
tinyurl.com
July 18, 2025 at 6:44 AM
Ich schaue stattdessen eine achstündigen usbekische Langzeitdokumentation über die Geschichte der Kürbiszucht im Laufe der letzten sieben Jahrzehnte, das erscheint mir kurzweiliger.
January 10, 2025 at 7:15 AM
Heute gab es an der Hambioase im #HambacherForst eine Führung der Initiative 3 Rosen.

Es wurde gezeigt, wie die Diversität im Wald wächst, wenn man ihn in Ruhe lässt. Beeindrucken, was am Rand des Waldes zur Grube gewachsen ist.
November 1, 2024 at 7:28 PM
Nele Dehnenkamp dreht mit „For the Time Being“ eine Langzeitdokumentation über die US-Amerikanerin Michelle Bastien-Archer, die jahrelang für die Freilassung ihres Ehemannes kämpfte.
Für die Gerechtigkeit
Nele Dehnenkamp dreht mit „For the Time Being“ eine Langzeitdokumentation über die US-Amerikanerin Michelle Bastien-Archer, die jahrelang für die Freilassung ihres Ehemannes kämpfte.
www.links-bewegt.de
April 17, 2024 at 8:18 AM
👏 Wir haben 8 Dokumentarfilme der renommierten, mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichneten tschechischen Regisseurin Helena Třeštíková. Sie gilt als Königin der filmischen Langzeitdokumentation. Die Werke, u.a. "Marcela", "René" und "Katka", sind in Original mit engl. UT verfügbar.
filmfriend - Helena Třeštíková
Die tschechische Regisseurin, Dokumentaristin und Pädagogin ist die Königin der filmischen Langzeitdokumentation
referral.filmfriend.de
April 18, 2024 at 10:21 AM
Regenzeit in der Übergangszone
Filmrezension von mir über „Provisorium“ von Markus Lenz: Langzeitdokumentation über zwei FARC-Guerrilleras nach dem Friedensabkommen in Kolumbien. Erschienen in Aprilausgabe der ila - Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika.
www.ila-web.de/ausgaben/484...
April 29, 2025 at 7:28 PM
Unsere Rezension zur bemerkenswerten Langzeitdokumentation „Hausnummer Null“: magazin.hiv/magazin/auf-...
Auf der Straße
Kaum eine deutsche Großstadt, wo keine drogengebrauchenden Menschen auf der Straße leben. Einen dieser Menschen porträtiert die Doku „Hausnummer Null“.
magazin.hiv
December 11, 2024 at 10:15 AM
Nördlich vom „Tor zur Wüste“ hat die EU eine unsichtbare Grenze gezogen, die in der Migrationsdebatte kaum Thema ist. Wie es den Betroffenen damit geht, sieht sich ein Wiener Filmemacher-Duo an – in der Langzeitdokumentation ON THE BORDER – EUROPAS GRENZEN IN DER SAHARA: tinyurl.com/vx3svv9h
March 24, 2026 at 6:35 PM
Zeit fürs Kino: Ich habe "For the time being" von Nele Dehnenkamp in der JVA Plötzensee gesehen. Eine Doku über Michelle, deren Mann Jarmeine 22 Jahre lang im Gefängnis sitzt - unschuldig, wie beide sagen. @taz.de. Seit 18.4. im Kino.
Filmvorführung im Gefängnis: Nicken, Lachen, empörtes Schnauben
Seltenes Kino-Feeling im Knast: Regisseurin Nele Dehnenkamp zeigt ihre Gefängnis-Langzeitdokumentation „For the time being“ in der JVA Plötzensee.
taz.de
April 24, 2024 at 3:37 PM
„Kinder von Golzow“ – Archiv jetzt öffentlich zugänglich: Akademie der Künste übernimmt legendäres Filmerbe von Barbara und Winfried Junge j-mag.ch/kinder-von-g...
„Kinder von Golzow“ – Archiv jetzt öffentlich zugänglich: Akademie der Künste übernimmt legendäres Filmerbe von Barbara und Winfried Junge - j:mag
Die Akademie der Künste (AdK) hat das Archiv der Dokumentarfilmer-Legenden Barbara und Winfried Junge übernommen. Kern des Bestands ist die älteste Langzeitdokumentation der deutschen Filmgeschichte: ...
j-mag.ch
July 17, 2025 at 2:00 PM
Das Hafenradio war nach einiger Zeit wieder Unterwegs und ist auf Planet Alsen gelandet, um mit Setus Studt und Mirko Reisser das Schicksal des ehemaligen Zementwerks in Itzehoe, Gaffiti und eine Langzeitdokumentation zu sprechen.

www.hafenradio.org/hr034-planet...

#PlanetAlsen #UrbarArt #Podcast
HR034 - Planet Alsen - hafenradio
In dieser Folge geht es um einen Lost Place vor den Toren Hamburgs, der sich seit über 30 Jahren zu einem Hotspot der Sprayer-und Lost-Place-Szene entwickelt hat.
www.hafenradio.org
January 23, 2025 at 7:06 PM
💥Ankündigung! Mittwoch 22.11.2023💥

🎥 SCREENING: NACH DEM BRAND (After the Fire) 🎥

22.11.2023 | 19:00 | filmArche, Lahnstraße 25, 12055 Berlin

Anreise: Bus 246 Mierstraße/Lahnstraße | U7, S8, S41, S42, S45, S46, S47, Bus 171 S+U Bhf Neukölln

www.filmarche.de/events/nach-...

#b2211 #AfterTheFire
November 19, 2023 at 12:51 PM
Zwischen 1983 und 1987 dokumentierte das FWU über mehrere Jahre hinweg die Entstehung von Lernen durch Lehren im Französischunterricht von Jean-Pol Martin.
jeanpol.wordpress.com/2026/08/03/l...
Lernen durch Lehren im Film: Die FWU-Langzeitdokumentation 1983–1987
Die FWU-Filmreihe dokumentiert von 1983 bis 1987 die Entstehung von Lernen durch Lehren im Französischunterricht von Jean-Pol Martin.
jeanpol.wordpress.com
August 3, 2026 at 11:48 AM
Langzeitdokumentation wird Weltkulturerbe: John Marshall über Ju/’hoan Bushman in Kalahari-Wüste 1950-2000: https://u.nu:443/47tp
November 22, 2024 at 10:33 AM
Bemerkenswert sind bis heute die vielen Alltagsbeobachtung von Lehmann/Koepp, u.a. die mehrteilige Langzeitdokumentation über eine Gruppe von Näherinnen aus Wittstock. Alle "Wittstock"-Teile kann man in der Mediathek der Bundeszentrale sehen.
Mädchen in Wittstock
1974 findet der Regisseur in der märkischen Kleinstadt Wittstock eine Aufbruchsituation vor: Der VEB Obertrikotagenbetrieb "Ernst Lück" wird vor den Toren der Stadt aufgebaut. 1000 Arbeiterinnen sin...
www.bpb.de
November 6, 2023 at 12:21 PM
Ich bin ja jemand, der Biografien total spannend findet. Dabei muss die Person aber keineswegs berühmt sein. Ich liebe zum Beispiel diese Langzeitdokumentation Die Kinder von Golzow [^1] total und wenn ich mir vorstelle, wie diese Schulklasse mit ihren unterschiedlichen Startmöglickeiten durch […]
Werd ich Lifelogger?
Ich bin ja jemand, der _Biografien_ total spannend findet. Dabei muss die Person aber keineswegs berühmt sein. Ich liebe zum Beispiel diese Langzeitdokumentation **Die Kinder von Golzow** ^1] total und wenn ich mir vorstelle, wie diese Schulklasse mit ihren unterschiedlichen Startmöglickeiten durch die DDR und über die Wende bis in die Zweitausender hinweg begleitet wurde, man Anteil hat, dann berührt mich das. So ging es mir auch neulich wieder, als ich auf die 1990er Dokumentation **Bauer Körbls Reise** ([Link) aufmerksam wurde. Grund genug also, mich mit dem Thema Lifelogging zu beschäftigen. Mit was? Ja genau! 💡 ****Lifelogging**** bezeichnet das umfassende, digitale Protokollieren des eigenen Lebens, inklusive Aktivitäten, Körperdaten (Self-Tracking) und visuellen Eindrücken. Mithilfe von Wearables, Smartphones oder Kameras werden Daten wie Schritte, Schlaf, Ernährung oder Fotos erfasst. Ziele sind meist Leistungsoptimierung, Selbstoptimierung, Gesundheitsvorsorge oder Gedächtnisstütze Lifelogging ist also mehr als das simple Festhalten von Daten oder Ereignissen: Es ist der Prozess, alles, was an für mich bedeutsamen Erlebnissen, Einsichten, Ideen und Informationen passiert, systematisch zu dokumentieren und in eine langfristig nutzbare Struktur zu überführen. Im **beruflichen Kontext** kann mir ein solches System vielleicht helfen, komplexe Projekte zu koordinieren, Wissen für langfristige Entscheidungen greifbar zu machen und kreative Zusammenhänge sichtbar zu machen, die mir im Alltagsgeschäft sonst verborgen bleiben. Im **privaten Bereich** unterstützt Lifelogging die Reflexion von Gewohnheiten, Zielen und persönlichen Entwicklungen – als externes Gedächtnis, das mich entlastet und zugleich inspiriert. Für mich also als Gedächtnisstütze zu verstehen. Ich finde das spannend und betreibe Logging, sehr reduziert, mit meinen Weblogs und früher Webseiten ja ohnehin schon seit Ende der 90er Jahre, weil ich schon immer Dinge in meinem schnöden Alltag festgehalten habe. Aber diesmal, also als Lifelogger, da möchte ich das nicht öffentlich tun, sondern für mich. Ich möchte eine Struktur mit vernetzten Notizen schaffen in denen ich mich bewegen kann. Da sind Kalendereinträge und tägliche Notizen (die ich an gewissen Stellen sowieso anlege), angereichert mit Links und/oder weiteren Informationen, die mit einander verbunden werden und durch kluge Software zu einem zweiten Gehirn heran wachsen. Die Notiz über _dies_ und _das_ im Jahr 2003 ist nur eine Notiz, aber wenn ich im Jahr 2026 wieder mit dem Thema zu tun habe und mir mein zweites Gehirn hier einen Link erstellt, weil es die Information findet, dann hilft mir das (vielleicht). Ich möchte das ausprobieren. Ein historisches Beispiel dafür, wie ein Mensch über Jahrzehnte sein persönliches Wissens- und Lebensarchiv aufgebaut und genutzt hat, liefert **Buckminster Fuller** mit seinem _Dymaxion Chronofile_. Fuller begann bereits im Jahr 1917 damit, nahezu jeden Aspekt seines Lebens zu dokumentieren: Briefe, Rechnungen, Skizzen, Notizen, Zeitungsausschnitte und Korrespondenzen sammelte er in einem riesigen Chronofile-Archiv, das er bis in die 1980er Jahre erweiterte. Dieses Archiv stellte für ihn nicht nur eine Erinnerungshilfe dar, sondern einen wissenschaftlichen Datensatz, mit dem er Erkenntnisse über das _Zeitalter der beschleunigten Entwicklung und „ephemeralization“_ gewinnen wollte – also über das Prinzip, mit weniger Ressourcen immer mehr erreichen zu können. Fullers Chronofile ist heute eine Quelle historischer und methodischer Einsichten darüber, wie ein Leben als _offene Datenstruktur_ gedacht werden kann, und erinnert uns daran, dass Lifelogging kein rein technisches Artefakt ist, sondern ein bewusstes Lebensprojekt. 💡 ****R. Buckminster Fuller**** ist für mich schon lange ein Begriff, nämlich durch die Illuminaten-Triologie (__Illuminatus!__ (1975)) die ich Anfang der 200er las. Er spielt zwar keine tragende Hauptrolle als handelnde Figur, wird jedoch als reale, visionäre Persönlichkeit an mehreren Stellen erwähnt und in die absurde, verschwörungstheoretische Welt des Romans eingebunden. Er fungiert als eine Art intellektueller Bezugspunkt für die „guten“ Kräfte im Buch, die gegen die Illuminaten kämpfen. In der Wissensarbeit ist ein anderes, institutionell geprägtes Beispiel vielleicht noch relevanter: **Niklas Luhmanns Zettelkasten**. Luhmann, einer der einflussreichsten Soziologen des 20. Jahrhunderts (ich kenne ihn aus dem Studium als Systemtheoretiker), baute über mehr als drei Jahrzehnte ein analoges Notizsystem aus etwa 90000 Karteikarten auf. Jede Notiz trat als selbstständiger Gedanke auf, wurde eindeutig nummeriert und mit anderen Karten durch Querverweise vernetzt. Aus diesem „zweiten Gehirn“ entstanden mehr als siebzig Bücher und hunderte Aufsätze – ein klarer Beweis dafür, dass ein externes Wissensnetz die produktive Kapazität des Denkens erheblich erweitern kann. Heute wird der Kern dieser Technik digital nachgebildet und weiterentwickelt – am prominentesten mit der Software **Obsidian** , einem Markdown-basierten Notizwerkzeug, das durch bidirektionale Links, graphische Visualisierungen und eine intensive Plugin-Gemeinschaft ein „Second Brain“ technisch zugänglich macht. Obsidian speichert alle Notizen lokal in offenen Textdateien, wodurch das Archiv sowohl zukunftssicher als auch unabhängig von proprietären Cloud-Diensten bleibt – eine essentielle Eigenschaft für ernsthaftes Lifelogging und persönliche Wissensarchitektur. Im Zentrum dieses digitalen zweiten Gehirns stehen Methoden des _Personal Knowledge Management_ (PKM), von denen die Zettelkastenmethode eine zentrale Rolle spielt. Inspiriert durch Luhmann wird hier nicht bloß Information gesammelt, sondern **atomare Notizen** erstellt – jede Notiz enthält einen klar abgegrenzten Gedanken, der mit anderen über Links und Tags verknüpft wird. Diese Vernetzungslogik schafft nicht nur Wiederauffindbarkeit, sondern eine emergente Struktur von Wissen, die quer zu starren Themen hierarchien neue Einsichten ermöglicht. In Obsidian existieren dazu verschiedene Plugins, die das Luhmann-Prinzip noch näher an die digitale Praxis bringen: So unterstützt etwa das _Luhman-Plugin_ (selbstverständlich ein N) die Anlage von Zettelkasten-Notizen mit eindeutigen Luhmann-stilisierten IDs und vereinfacht gleichzeitig das Erstellen von Verknüpfungen zwischen einzelnen Zetteln. Andere Community-Erweiterungen wie die _Zettelkasten Navigation_ bieten graphische Ansichten, die sowohl die Folgeketten von Gedanken als auch Schlüsselwort-Indizes visualisieren, wodurch die Navigation im eigenen Wissensnetz erleichtert wird. Doch Lifelogging im Sinne eines zweiten Gehirns ist nicht nur Verwaltung von Wissen, es ist eine Art Haltung. Ich weiß nicht, ob mir das zu anstrengend wird, weil ich mich kenne. "Hast du das schon ins Journal eingetragen?" "Dort musst du noch einen Link setzen". Ich neige dazu, obsessiv zu werden. In Obsidian lassen sich beispielsweise **Tages- oder Lebensjournale** mit Aufgaben, Reflexionen, Lese- und Arbeitsnotizen verbinden. Mit Plugins für **Spaced Repetition** oder **Flashcards** kann man aus dem Archiv sogar ein aktives Lernsystem machen, das nicht nur organisiert, sondern auch erinnert und Wissen langfristig verankert. Ebenso können Visualisierungs-Plugins helfen, Muster im eigenen Verhalten oder Gedanken zu erkennen – ein wertvoller Output gerade in beruflicher Planung oder persönlicher Entwicklung. Niklas Luhmann an einem Kolloquium an der Universität St. Gallen (1989) Universitätsarchiv St.Gallen | HSGH 022/000941 | CC-BY-SA 4.0 Die Verknüpfung von Lifelogging mit einem digitalen zweiten Gehirn öffnet mir zudem Perspektiven über den reinen Nutzen hinaus: Wenn ich meine Notizen nicht als lineare Auflistung, sondern als Netzwerk von Gedanken betrachte, dann wird mein Archiv selbst zu einem aktiven Sparringspartner. Luhmann beschrieb den Zettelkasten als eine Art kommunikativen Partner, der ihm beim Denken half, weil die Rückkopplungen zwischen Notizen immer wieder neue Assoziationen erzeugten. Diese Dynamik, die einst in Holz- und Pappschachteln realisiert wurde, findet heute eine potente digitale Entsprechung – offen, vernetzbar und nachhaltig gespeichert in Markdown-Dateien. Letztlich zeigt sich: Ob als wissenschaftliches Werkzeug, kreatives Denkmedium oder Lebensarchiv – Lifelogging mit Obsidian bietet einen praktischen Ansatz, um die Fluide Masse unserer Informationen zu bändigen und gleichzeitig kreativ nutzbar zu machen. So wird das digitale zweite Gehirn nicht nur Speicher, sondern ein aktives Instrument zur Erweiterung von Erinnerung, Denken und Handeln. Ich habe allerdings noch keine Anleitung zum Lifelogging mit Obsidian gefunden, die man einfach umsetzen könnte, ich kann also nur beginnen und gucken, wie sich das System erweitert, was ich brauche und was wieder entfernt wird. Ob es überhaupt für mich funktioniert. Ich würde mit einem Kalenderplugin starten wollen, damit ich die dort ohnehin schon existierenden Notizen weiter verwenden kann. Und dann anreichern. Und schauen, was noch nötig ist. Das schöne an Markdown aber ist natürlich, dass ich es einfach veröffentlichen kann: im Weblog, als PDF oder weiß der Geier. Mega gut. 💡 ****Habt ihr das schon versucht****? Was spricht dafür, was spricht dagegen? Was sprichst gegen Obsidian und gibt es andere Tools? ### Ressourcen Obsidian - Sharpen your thinkingThe free and flexible app for your private thoughts.Obsidian Obsidian Website und offizieller Download Niklas Luhmann-ArchivNiklas Luhmann-ArchivNiklas Luhmann-Archiv Das Niklas Luhmann Archiv Dymaxion Chronofile - WikipediaWikimedia Foundation, Inc.Contributors to Wikimedia projects Wikipedia über Buckminster Fuller Obsidian-logging - daily note logging from the command lineHi I have created a program in rust called olog. It allows me to log quickly to my obsidian daily note file from the command line. It writes directly to the vault files, and as such you don’t need Obsidian running for olog to work. It really makes it extremely low friction to append log entries to my daily note. The program is written with my vault structure in mind, but is configurable. Give me a shout-out if your need can not be satisfied with the current setup. Source-code and documentati…Obsidian Forumljantzen Obsidian Logging via Terminal GitHub - Dyldog/luhman-obsidian-pluginContribute to Dyldog/luhman-obsidian-plugin development by creating an account on GitHub.GitHubDyldog Luhmann Plugin ### Fußnoten [1]: Es begann 1961 – nur wenige Tage nach dem Bau der Berliner Mauer. Damals traten 18 Kinder im brandenburgischen Dorf Golzow ihren ersten Schultag an. Die Filmemacher Barbara und Winfried Junge begleiteten sie mit der Kamera – über Jahrzehnte hinweg. Aus einem Schulporträt wurde ein einzigartiges Zeitdokument: "Die Kinder von Golzow" gelten heute als älteste Langzeitbeobachtung der Filmgeschichte. Über mehr als vier Jahrzehnte hinweg zeichnen die Filme die Lebenswege von Mädchen und Jungen aus dem Oderbruch nach – durch Kindheit, Jugend und Erwachsensein, durch DDR-Zeit, Wende und Wiedervereinigung.
herrmontag.de
February 10, 2026 at 3:12 PM
Seit Jahren besuchen wir Abgeschobene und berichten, wie Roma* sich gegen Angriffe wehren oder jahrelang um Papiere kämpfen. Unsere Langzeitdokumentation mit Schwerpunkt auf die Situation in Serbien ist grade erschienen und wir freuen uns über Interesse.
December 22, 2025 at 3:13 PM
„Kinder von Golzow“ – Archiv jetzt öffentlich zugänglich: Akademie der Künste übernimmt legendäres Filmerbe von Barbara und Winfried Junge j-mag.ch/kinder-von-g...
„Kinder von Golzow“ – Archiv jetzt öffentlich zugänglich: Akademie der Künste übernimmt legendäres Filmerbe von Barbara und Winfried Junge - j:mag
Die Akademie der Künste (AdK) hat das Archiv der Dokumentarfilmer-Legenden Barbara und Winfried Junge übernommen. Kern des Bestands ist die älteste Langzeitdokumentation der deutschen Filmgeschichte: ...
j-mag.ch
July 17, 2025 at 2:05 PM