Leak: Faltbares „iPhone Ultra“ soll Scharnier aus Liquidmetal erhalten
Ein Leaker berichtet, dass Apples erstes faltbares iPhone ein Scharnier aus Liquidmetal erhalten und bereits als Prototyp an Mobilfunkanbieter weltweit verschickt worden sein soll. Die Entwicklung des Geräts soll demnach deutlich Fahrt aufgenommen haben.
Prototypen bei Mobilfunkanbietern im Test
Der auf Weibo aktive Leaker „Fixed Focus Digital“ schreibt, dass sich Entwicklung und Produktion von Apples erstem faltbaren iPhone inzwischen „schnell vorwärts bewegen“. Laut dem Bericht hat Apple Prototypen des Geräts an Mobilfunkanbieter rund um den Globus versendet, damit diese Netztests und Zertifizierungen vornehmen können. Dies wäre ein Hinweis darauf, dass das Gerät einen Entwicklungsstand erreicht hat, der umfangreiche Netz- und Kompatibilitätstests erlaubt.
Die neue Aussage folgt einen Tag, nachdem derselbe Leaker berichtet hatte, dass das faltbare iPhone auf Vapor-Chamber-Kühlung setzen soll. Vorausgegangen war zudem eine Meldung von DigiTimes aus dem April, wonach die Massenproduktion im Juli starten soll. Bloomberg-Reporter Mark Gurman geht derzeit davon aus, dass das faltbare iPhone im September zusammen mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max vorgestellt werden könnte. Gurman betonte allerdings, dass der Zeitplan zum Zeitpunkt seines Berichts noch nicht endgültig feststand.
Liquidmetal-Scharnier als zentrales Bauteil
Im Mittelpunkt der aktuellen Meldung steht das Scharnier des faltbaren iPhone. Fixed Focus Digital behauptet, Apple setze hier auf ein Scharnier aus Liquidmetal. Diese Angabe ist vor dem Hintergrund früherer Berichte zu Fertigungsproblemen beim Scharnier relevant: Der Leaker „Instant Digital“ hatte Produktionsschwierigkeiten auf das Bauteil zurückgeführt, das angeblich Apples Qualitätskontrollen bei ausgedehnten Belastungstests nicht bestanden haben soll. Fixed Focus Digital hatte diese Darstellung bereits zuvor zurückgewiesen und das Scharnier nicht als Hauptursache der Probleme gesehen. Die aktuelle Aussage deutet nun darauf hin, dass das Scharnierdesign festgelegt ist.
Liquidmetal ist eine amorphe Metalllegierung mit einem hohen Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht sowie einer hohen Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion und Verschleiß. Apple setzt das Material bislang nur in wenigen Bereichen ein, etwa beim SIM-Auswurftool von iPhones und bei einigen internen Komponenten. Der Einsatz in einem tragenden Scharnier wäre deutlich anspruchsvoller: Ein faltbares iPhone muss sich voraussichtlich hunderte Tausend Male öffnen und schließen lassen, was das Scharnier dauerhaft stark belastet. Die Eigenschaften von Liquidmetal gelten in diesem Kontext als vorteilhaft gegenüber herkömmlichen Legierungen.
Langjährige Liquidmetal-Partnerschaft und erwartete Spezifikationen
Apple beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit Liquidmetal. 2010 schloss das Unternehmen einen Exklusivvertrag mit Liquidmetal Technologies und erhielt eine unbefristete weltweite Lizenz zur Nutzung des Materials in Unterhaltungselektronik. In der Praxis nutzte Apple Liquidmetal in den Folgejahren jedoch nur für kleinere Bauteile, da sich das Material für größere Strukturteile als schwer skalierbar erwies. Die Vereinbarung mit Liquidmetal Technologies wurde mehrfach verlängert, und in Patentanmeldungen von Apple taucht das Material immer wieder im Zusammenhang mit Scharnieren und anderen beweglichen Komponenten auf.
Der Analyst Ming-Chi Kuo berichtete im März 2025 erstmals, dass Apple beim Scharnier des faltbaren iPhone auf Liquidmetal setzen wolle. Als exklusiver Lieferant der Legierung wurde damals Dongguan EonTec genannt. Ein Lieferkettenbericht im Januar bestätigte diese Planung, bevor Fixed Focus Digital im April wiederum Zweifel streute und erklärte, Apple erwäge alternativ auch einen 3D-gedruckten Titanwerkstoff. Die neue Meldung stellt nun erneut Liquidmetal als Material der Wahl in den Vordergrund.
Dem aktuellen Stand der Gerüchte zufolge soll das faltbare iPhone über ein 7,8 Zoll großes Innen-Display, ein 5,5 Zoll großes Außendisplay, den A20-Chip, ein C2-Modem, Touch ID statt Face ID und zwei rückwärtige Kameras verfügen. Der Einstiegspreis soll bei rund 2.000 US-Dollar liegen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com