#QuantenBedrohung
Quantenbedrohung wird real: Gesundheitsdaten sind über Jahrzehnte schützenswert; »Harvest Now, Decrypt Later« macht heutige Verschlüsselung bereits heute angreifbar, sobald leistungsfähige Quantencomputer verfügbar werden.

ap-verlag.de/was-deutsche...
Was deutsche Kliniken vom ersten quantensicheren Krankenhaus Skandinaviens lernen können
Quantenbedrohung wird real: Gesundheitsdaten sind über Jahrzehnte schützenswert; »Harvest Now, Decrypt Later« macht heutige Verschlüsselung bereits heute a
ap-verlag.de
July 15, 2026 at 8:06 AM
Bitcoin-Experten sind sich uneinig über den Plan, Satoshis 1,1 Millionen Bitcoin einzufrieren, da die Quantenbedrohung zunimmt

https://www.bytesde.com/1959670/

Binance-Gründer Changpeng Zhao sagte, die Bitcoins von Satoshi Nakamoto sollten eingefroren werden, bevor Quantencomputer sie stehlen …
Bitcoin-Experten sind sich uneinig über den Plan, Satoshis 1,1 Millionen Bitcoin einzufrieren, da die Quantenbedrohung zunimmt - Bytes Deutschland
Binance-Gründer Changpeng Zhao sagte, die Bitcoins von Satoshi Nakamoto sollten eingefroren werden, bevor Quantencomputer sie stehlen können. Nicht alle sind
www.bytesde.com
July 8, 2026 at 2:15 AM
Diese Analyse von 'Harvest Now, Decrypt Later' untersucht sechs kritische Annahmen darüber, ob Quantencomputer die existierende Verschlüsselung gefährden werden: Zeitrahmen, Absicht von Nationalstaaten, Datenwert, Informationsaustausch, Benutzerfreundlichkeit und Ressourcenbes...
Bewertung der Quantenbedrohung durch 'Harvest Now, Decrypt Later'
www.quintessencelabs.com
August 18, 2026 at 7:12 AM
Quantencomputer stellen eine existenzielle Bedrohung für heutige verschlüsselte Daten dar – Gegner sammeln jetzt, entschlüsseln später. Entdecken Sie das HNDL-Bedrohungsmodell und fünf kritische Verteidigungsstrategien.

#Quantenbedrohung #PostQuantumKryptographie #Nachrichten
Jetzt ernten, später entschlüsseln: HNDL Bedrohungsmodell und Verteidigung
quantumxc.com
August 18, 2026 at 12:42 AM
IonQ enthüllte das Superion 256 System mit eingefangenen Ionen und demonstrierte Shors Algorithmus beim Brechen von 256-Bit-ECC in weniger als 26 Tagen. Die Übernahme von SkyWater reduziert Entwicklungszyklen von 9 auf 2 Monate und erhöht die Produktionskapazität um das 12-fac...
IonQ präsentiert Superion 256 und demonstriert die Quantenbedrohung durch Shors Algorithmus
www.ionq.com
September 18, 2026 at 9:00 PM
Verizons 2025 DBIR bestätigt, dass Quantencomputing echte Cybersicherheitsrisiken mit sich bringt. 'Harvest now, decrypt later'-Angriffe und Schwachstellen Dritter eskalieren und erfordern sofortige Strategien zur Modernisierung der Verteidigung.

#QuantenBedrohung #Cybersicherheit #Nachrichten
Verizon DBIR hebt Quantencomputing als eskalierende Cybersicherheitsbedrohung hervor
quantumxc.com
August 18, 2026 at 12:37 AM
Classic McEliece erreicht ISO-Standardisierung für Post-Quanten-Kryptografie, da Googles KI-optimierter Shor-Algorithmus die Verschlüsselungsbedrohung auf innerhalb von 3 Jahren beschleunigt. Organisationen weltweit werden aufgefordert, sofort quantensichere Abwehren zu implem...
Classic McEliece erreicht ISO-Standardisierung, da sich die Zeitleiste der Quantenbedrohung auf innerhalb von drei Jahren beschleunigt
iq.fp2.dev
July 16, 2026 at 1:41 PM
Post-Quanten-Kryptografie: Wie Oracle sich gegen die Quantenbedrohung wappnet - Komplexe Anforderungen an PQC-Migration -Die Einführung quantenresistenter Kryptografie konfrontiert Unternehmen mit mehrschichtigen Herausforderungen
www.all-about-security.de/post-quanten...
#oracle #PQC #kryptografie
Oracle und Post-Quanten-Kryptografie: Strategien fürs Heute
Erfahren Sie, wie Oracle und Post-Quanten-Kryptografie Unternehmen vor neuen Cyberbedrohungen schützen können.
www.all-about-security.de
November 21, 2025 at 12:26 PM
Die Quantenbedrohung für Bitcoin sei nicht unmittelbar, sagt Adam Back von Blockstream

https://www.bytesde.com/1848847/

Die Quantenbedrohung für Bitcoin sei nicht unmittelbar, sagt Adam Back von Blockstream …
Die Quantenbedrohung für Bitcoin sei nicht unmittelbar, sagt Adam Back von Blockstream - Bytes Deutschland
Die Quantenbedrohung für Bitcoin sei nicht unmittelbar, sagt Adam Back von Blockstream
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April 8, 2026 at 12:00 PM
FHE und die Quantenbedrohung: Warum homomorphe Verschlüsselung für die Post-Quantum-Ära entwickelt wurde

https://www.bytesde.com/1827198/

FHE und die Quantenbedrohung: Warum homomorphe Verschlüsselung für die Post-Quantum-Ära entwickelt wurde …
FHE und die Quantenbedrohung: Warum homomorphe Verschlüsselung für die Post-Quantum-Ära entwickelt wurde - Bytes Deutschland
FHE und die Quantenbedrohung: Warum homomorphe Verschlüsselung für die Post-Quantum-Ära entwickelt wurde
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March 30, 2026 at 3:15 PM
Es gibt keine Quantenbedrohung. Bitcoin -Entwickler arbeiten an einer Lösung, die eintreffen wird, bevor Quantum zu einem Problem wird.

https://www.bytesde.com/1036454/

Forenote: Ich habe keine Zeit, die Situation vollständig zu schreiben, also werde ich einfach das kopieren und einfügen, was …
Es gibt keine Quantenbedrohung. Bitcoin -Entwickler arbeiten an einer Lösung, die eintreffen wird, bevor Quantum zu einem Problem wird. - Bytes Deutschland
Forenote: Ich habe keine Zeit, die Situation vollständig zu schreiben, also werde ich einfach das kopieren und einfügen, was ich vor 5 Monaten hier
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May 18, 2025 at 3:45 AM
Quantenschlüssel aus der Sicht des CISO
width="2500" height="1406" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px">Quantum Key Distribution (QKD) dient dazu, Verschlüsselungsschlüssel sicher zwischen zwei Parteien zu verteilen. Shaiith – shutterstock.com Der sogenannte Q-Day, an welchem Quantencomputer leistungsstark genug sind aktuelle Standardmethoden der Verschlüsselung zu knacken, rückt näher. Eine der Lösungen, welche zum Schutz vor dieser Quantenbedrohung entwickelt wurde, ist die sogenannte Quantum Key Distribution (QKD). Das Potenzial von QKD ist immens, ihr aktueller Einsatzbereich jedoch noch limitiert. Von der Sicherheit über die Kosten bis hin zur Skalierbarkeit und Integration – die Bedenken von Chief Information Security Officers (CISOs) sind verständlich. Im Folgenden geht es um Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich der Quantentechnologie, die CISOs im Blick haben sollten: ## 1. Sicherheitsprobleme: Wie sicher ist QKD? Die Hauptaufgabe eines jeden CISO ist der Schutz von Informationen. Angesichts der bevorstehenden Entwicklung von Quantencomputern werden herkömmliche kryptografische Methoden wie RSA und Elliptische-Kurven-Kryptografie (ECC) nicht mehr in der Lage sein, sensible Daten vor Entschlüsselung zu schützen. Deshalb werden alternative Methoden benötigt. Eine solche Methode ist das QKD genannte Schlüsselgenerierungsprotokoll, welches auf der physikalischen Schicht eines Kommunikationsnetzes arbeitet. Alle QKD-Protokolle nutzen Konzepte der Quantenmechanik und erkennen Versuche, den Schlüsselaustausch zwischen zwei Parteien abzufangen oder zu belauschen, mit beliebig hoher Wahrscheinlichkeit. Eine bekannte Alternative zur Abwehr von Quantencomputerangriffen ist die Post-Quanten-Kryptographie (PQC), die von der derzeitigen Cybersicherheitsinfrastruktur übernommen werden kann. Dieser klassische Ansatz ist resistent gegen Quantenbedrohungen, da er rechnerisch schwierige Probleme verwendet, die für Quantencomputer schwer zu lösen sind. Schwierig heißt jedoch nicht unmöglich. PQC kann in der Zukunft für Speicher- und Entschlüsselungsangriffe anfällig sein, während QKD-Sicherheit immerwährend ist. Mit dem Aufkommen der Quanteninformatik besteht die Gefahr von zeitversetzten Angriffen. Dies bedeutet, dass verschlüsselte Daten heute gespeichert werden und Angreifer sie in der Zukunft entschlüsseln, sobald Quantencomputer in der Lage sind, bestehende Verschlüsselungen zu knacken. QKD bietet einen entscheidenden dauerhaften Schutz gegen diese Bedrohung, welcher nicht im gleichen Maße von PQC-Verfahren geleistet wird. Eine weitere alternative Technologie, die dauerhafte Sicherheit bietet, basiert auf sogenannten Wiretap Codes. Diese haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und werden zunehmend zum Teil integrierter Demonstratoren. Für Sicherheitsgarantien nützen sie jedoch Annahmen über die physikalische Umgebung deren Gültigkeit aktuell nicht auf technischer Ebene entschieden werden kann. Gleichzeitig arbeiten Forscher, Industrie und staatliche Stellen derzeit daran, bestimmte QKD-Geräte als sicher und zuverlässig zu zertifizieren. Lesetipp: Wie sich Quantencomputer auf die Sicherheit auswirken ## 2. Skalierbarkeit QKD bietet zwar robuste Sicherheit, aber die Skalierbarkeit bleibt eine große Herausforderung. Eines der dringendsten Probleme ist die Entfernung, über die QKD effektiv implementiert werden kann. Viele QKD-Systeme haben eine begrenzte Reichweite, typisch sind aktuell etwa 100 bis 150 Kilometer über dedizierte Glasfaserkabel bei Schlüsselraten welche, wenn hohe Sicherheit gewährleistet werden soll, nur für spezielle Anwendungen ausreichen. Mit satellitengestützten QKD-Lösungen lässt sich diese Beschränkung überwinden, allerdings um den Preis einer geringeren Zuverlässigkeit der Dienste. Die geringe Reichweite ist daher nach wie vor ein großer Nachteil von QKD. Für viele Unternehmen ist die QKD daher nur für bestimmte Anwendungsfälle geeignet, zum Beispiel für die Sicherung des Austauschs hochwertiger, sensibler Daten zwischen einzelnen Standorten. Mit fortlaufender Forschung und Weiterentwicklung steigt jedoch die Reichweite, sodass QKD in naher Zukunft wahrscheinlich für ein breiteres Spektrum von Anwendungsfällen zugänglich werden wird. ## 3. Kosten Die Kosten sind eine wichtige Überlegung bei der Einführung jeder Technologie. Die Infrastruktur für die QKD-Implementierung kann sehr teuer sein, insbesondere wegen der hohen Kosten für spezielle Hardware wie Photonendetektoren und Quantenlichtquellen. Die für QKD erforderlichen finanziellen Investitionen sollten jedoch im Zusammenhang mit den potenziellen künftigen Kosten von auf Quantencomputern basierenden Angriffen gesehen werden. In Sektoren, in denen die Vertraulichkeit von Daten von entscheidender Bedeutung ist – wie beispielsweise im Finanz-, Verteidigungs- und Gesundheitswesen – können die langfristigen Vorteile der Einführung von QKD die anfänglichen Implementierungskosten überwiegen: Die Fähigkeit, Sicherheit gegen zukünftige Quantenbedrohungen zu bieten, ist eine notwendige Investition für Unternehmen, die ihre sensibelsten Daten schützen wollen. So wie die Kosten für klassische Kryptosysteme im Laufe der Zeit gesunken sind, werden voraussichtlich auch diejenigen für QKD sinken, wenn die Technologie voranschreitet und Größenvorteile realisiert werden. Staatliche Fördermittel und Industriekooperationen werden ebenfalls dazu beitragen, QKD zugänglicher zu machen. ## 4. Integration Die Integration von QKD in bestehende Sicherheitsinfrastrukturen ist eine weitere Herausforderung für viele CISOs. Die Komplexität von QKD-Systemen, insbesondere der Einsatz dedizierter Hardware und Infrastruktur, stellt eine große Hürde dar. Die gute Nachricht ist, dass QKD-Anbieter Lösungen entwickeln, die sich problemlos in bestehende Sicherheitsarchitekturen integrieren lassen. QKD-Geräte werden so entwickelt, dass sie neben der klassischen Infrastruktur funktionieren. Viele Anbieter bieten schlüsselfertige Lösungen an, mit denen Unternehmen ihre bestehenden Systeme schnell und einfach um QKD-Funktionen erweitern können. Hybride Systeme, bei denen klassische Kryptolösungen und QKD zusammenarbeiten, werden aktuell erforscht, getestet und implementiert. Laufende Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Verbesserung der Interoperabilität von QKD mit internationalen Standards und Zertifizierung. Sie zielen darauf ab, QKD-Systeme nahtlos plattform- und herstellerübergreifend arbeiten zu lassen. Dadurch können Unternehmen zunehmend QKD einführen, ohne ihre gesamte Sicherheitsinfrastruktur überarbeiten zu müssen. ## 5. Rechtliche und regulatorische Fragen Rechtliche und regulatorische Überlegungen sind ein weiteres Problem bei der Einführung neuer Technologien. Internationale Gremien wie die International Telecommunication Union (ITU) und die Europäische Union haben die Bedeutung von QKD erkannt und arbeiten an der Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen und technischen Standards, die eine breite Einführung von QKD gewährleisten sollen. QKD ist eine revolutionäre Technologie, die unvergleichliche Sicherheit bietet. Auch wenn ihre Einführung mit Herausforderungen verbunden ist – insbesondere in Bezug auf Kosten, Skalierbarkeit und Integration – sind ihre Vorteile für die Sicherung sensibler Kommunikation gegen künftige Quantenbedrohungen unbestreitbar. Da QKD immer ausgereifter und zugänglicher wird, sollten CISOs erwägen, die Technologie in ihren langfristigen Cybersicherheitsstrategien zu integrieren. Dazu gehört aktuell die Beobachtung von Fortschritten in der Forschung, die Teilnahme an Pilotprogrammen, und ein kritischer auf einer Einschätzung der langfristigen Vertraulichkeit von Daten basierender Vergleich mit anderen Methoden. (jm) * * *
www.csoonline.com
March 26, 2025 at 11:21 AM
Quantenschlüssel aus der Sicht des CISO
loading="lazy" width="400px">Quantum Key Distribution (QKD) dient dazu, Verschlüsselungsschlüssel sicher zwischen zwei Parteien zu verteilen. Shaiith – shutterstock.com Der sogenannte Q-Day, an welchem Quantencomputer leistungsstark genug sind aktuelle Standardmethoden der Verschlüsselung zu knacken, rückt näher. Eine der Lösungen, welche zum Schutz vor dieser Quantenbedrohung entwickelt wurde, ist die sogenannte Quantum Key Distribution (QKD). Das Potenzial von QKD ist immens, ihr aktueller Einsatzbereich jedoch noch limitiert. Von der Sicherheit über die Kosten bis hin zur Skalierbarkeit und Integration – die Bedenken von Chief Information Security Officers (CISOs) sind verständlich. Im Folgenden geht es um Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich der Quantentechnologie, die CISOs im Blick haben sollten: ## 1. Sicherheitsprobleme: Wie sicher ist QKD? Die Hauptaufgabe eines jeden CISO ist der Schutz von Informationen. Angesichts der bevorstehenden Entwicklung von Quantencomputern werden herkömmliche kryptografische Methoden wie RSA und Elliptische-Kurven-Kryptografie (ECC) nicht mehr in der Lage sein, sensible Daten vor Entschlüsselung zu schützen. Deshalb werden alternative Methoden benötigt. Eine solche Methode ist das QKD genannte Schlüsselgenerierungsprotokoll, welches auf der physikalischen Schicht eines Kommunikationsnetzes arbeitet. Alle QKD-Protokolle nutzen Konzepte der Quantenmechanik und erkennen Versuche, den Schlüsselaustausch zwischen zwei Parteien abzufangen oder zu belauschen, mit beliebig hoher Wahrscheinlichkeit. Eine bekannte Alternative zur Abwehr von Quantencomputerangriffen ist die Post-Quanten-Kryptographie (PQC), die von der derzeitigen Cybersicherheitsinfrastruktur übernommen werden kann. Dieser klassische Ansatz ist resistent gegen Quantenbedrohungen, da er rechnerisch schwierige Probleme verwendet, die für Quantencomputer schwer zu lösen sind. Schwierig heißt jedoch nicht unmöglich. PQC kann in der Zukunft für Speicher- und Entschlüsselungsangriffe anfällig sein, während QKD-Sicherheit immerwährend ist. Mit dem Aufkommen der Quanteninformatik besteht die Gefahr von zeitversetzten Angriffen. Dies bedeutet, dass verschlüsselte Daten heute gespeichert werden und Angreifer sie in der Zukunft entschlüsseln, sobald Quantencomputer in der Lage sind, bestehende Verschlüsselungen zu knacken. QKD bietet einen entscheidenden dauerhaften Schutz gegen diese Bedrohung, welcher nicht im gleichen Maße von PQC-Verfahren geleistet wird. Eine weitere alternative Technologie, die dauerhafte Sicherheit bietet, basiert auf sogenannten Wiretap Codes. Diese haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und werden zunehmend zum Teil integrierter Demonstratoren. Für Sicherheitsgarantien nützen sie jedoch Annahmen über die physikalische Umgebung deren Gültigkeit aktuell nicht auf technischer Ebene entschieden werden kann. Gleichzeitig arbeiten Forscher, Industrie und staatliche Stellen derzeit daran, bestimmte QKD-Geräte als sicher und zuverlässig zu zertifizieren. Lesetipp: Wie sich Quantencomputer auf die Sicherheit auswirken ## 2. Skalierbarkeit QKD bietet zwar robuste Sicherheit, aber die Skalierbarkeit bleibt eine große Herausforderung. Eines der dringendsten Probleme ist die Entfernung, über die QKD effektiv implementiert werden kann. Viele QKD-Systeme haben eine begrenzte Reichweite, typisch sind aktuell etwa 100 bis 150 Kilometer über dedizierte Glasfaserkabel bei Schlüsselraten welche, wenn hohe Sicherheit gewährleistet werden soll, nur für spezielle Anwendungen ausreichen. Mit satellitengestützten QKD-Lösungen lässt sich diese Beschränkung überwinden, allerdings um den Preis einer geringeren Zuverlässigkeit der Dienste. Die geringe Reichweite ist daher nach wie vor ein großer Nachteil von QKD. Für viele Unternehmen ist die QKD daher nur für bestimmte Anwendungsfälle geeignet, zum Beispiel für die Sicherung des Austauschs hochwertiger, sensibler Daten zwischen einzelnen Standorten. Mit fortlaufender Forschung und Weiterentwicklung steigt jedoch die Reichweite, sodass QKD in naher Zukunft wahrscheinlich für ein breiteres Spektrum von Anwendungsfällen zugänglich werden wird. ## 3. Kosten Die Kosten sind eine wichtige Überlegung bei der Einführung jeder Technologie. Die Infrastruktur für die QKD-Implementierung kann sehr teuer sein, insbesondere wegen der hohen Kosten für spezielle Hardware wie Photonendetektoren und Quantenlichtquellen. Die für QKD erforderlichen finanziellen Investitionen sollten jedoch im Zusammenhang mit den potenziellen künftigen Kosten von auf Quantencomputern basierenden Angriffen gesehen werden. In Sektoren, in denen die Vertraulichkeit von Daten von entscheidender Bedeutung ist – wie beispielsweise im Finanz-, Verteidigungs- und Gesundheitswesen – können die langfristigen Vorteile der Einführung von QKD die anfänglichen Implementierungskosten überwiegen: Die Fähigkeit, Sicherheit gegen zukünftige Quantenbedrohungen zu bieten, ist eine notwendige Investition für Unternehmen, die ihre sensibelsten Daten schützen wollen. So wie die Kosten für klassische Kryptosysteme im Laufe der Zeit gesunken sind, werden voraussichtlich auch diejenigen für QKD sinken, wenn die Technologie voranschreitet und Größenvorteile realisiert werden. Staatliche Fördermittel und Industriekooperationen werden ebenfalls dazu beitragen, QKD zugänglicher zu machen. ## 4. Integration Die Integration von QKD in bestehende Sicherheitsinfrastrukturen ist eine weitere Herausforderung für viele CISOs. Die Komplexität von QKD-Systemen, insbesondere der Einsatz dedizierter Hardware und Infrastruktur, stellt eine große Hürde dar. Die gute Nachricht ist, dass QKD-Anbieter Lösungen entwickeln, die sich problemlos in bestehende Sicherheitsarchitekturen integrieren lassen. QKD-Geräte werden so entwickelt, dass sie neben der klassischen Infrastruktur funktionieren. Viele Anbieter bieten schlüsselfertige Lösungen an, mit denen Unternehmen ihre bestehenden Systeme schnell und einfach um QKD-Funktionen erweitern können. Hybride Systeme, bei denen klassische Kryptolösungen und QKD zusammenarbeiten, werden aktuell erforscht, getestet und implementiert. Laufende Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Verbesserung der Interoperabilität von QKD mit internationalen Standards und Zertifizierung. Sie zielen darauf ab, QKD-Systeme nahtlos plattform- und herstellerübergreifend arbeiten zu lassen. Dadurch können Unternehmen zunehmend QKD einführen, ohne ihre gesamte Sicherheitsinfrastruktur überarbeiten zu müssen. ## 5. Rechtliche und regulatorische Fragen Rechtliche und regulatorische Überlegungen sind ein weiteres Problem bei der Einführung neuer Technologien. Internationale Gremien wie die International Telecommunication Union (ITU) und die Europäische Union haben die Bedeutung von QKD erkannt und arbeiten an der Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen und technischen Standards, die eine breite Einführung von QKD gewährleisten sollen. QKD ist eine revolutionäre Technologie, die unvergleichliche Sicherheit bietet. Auch wenn ihre Einführung mit Herausforderungen verbunden ist – insbesondere in Bezug auf Kosten, Skalierbarkeit und Integration – sind ihre Vorteile für die Sicherung sensibler Kommunikation gegen künftige Quantenbedrohungen unbestreitbar. Da QKD immer ausgereifter und zugänglicher wird, sollten CISOs erwägen, die Technologie in ihren langfristigen Cybersicherheitsstrategien zu integrieren. Dazu gehört aktuell die Beobachtung von Fortschritten in der Forschung, die Teilnahme an Pilotprogrammen, und ein kritischer auf einer Einschätzung der langfristigen Vertraulichkeit von Daten basierender Vergleich mit anderen Methoden. (jm) * * *
www.csoonline.com
March 26, 2025 at 8:12 AM
Quantenschlüssel aus der Sicht des CISO
loading="lazy" width="400px">Quantum Key Distribution (QKD) dient dazu, Verschlüsselungsschlüssel sicher zwischen zwei Parteien zu verteilen. Shaiith – shutterstock.com Der sogenannte Q-Day, an welchem Quantencomputer leistungsstark genug sind aktuelle Standardmethoden der Verschlüsselung zu knacken, rückt näher. Eine der Lösungen, welche zum Schutz vor dieser Quantenbedrohung entwickelt wurde, ist die sogenannte Quantum Key Distribution (QKD). Das Potenzial von QKD ist immens, ihr aktueller Einsatzbereich jedoch noch limitiert. Von der Sicherheit über die Kosten bis hin zur Skalierbarkeit und Integration – die Bedenken von Chief Information Security Officers (CISOs) sind verständlich. Im Folgenden geht es um Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich der Quantentechnologie, die CISOs im Blick haben sollten: ## 1. Sicherheitsprobleme: Wie sicher ist QKD? Die Hauptaufgabe eines jeden CISO ist der Schutz von Informationen. Angesichts der bevorstehenden Entwicklung von Quantencomputern werden herkömmliche kryptografische Methoden wie RSA und Elliptische-Kurven-Kryptografie (ECC) nicht mehr in der Lage sein, sensible Daten vor Entschlüsselung zu schützen. Deshalb werden alternative Methoden benötigt. Eine solche Methode ist das QKD genannte Schlüsselgenerierungsprotokoll, welches auf der physikalischen Schicht eines Kommunikationsnetzes arbeitet. Alle QKD-Protokolle nutzen Konzepte der Quantenmechanik und erkennen Versuche, den Schlüsselaustausch zwischen zwei Parteien abzufangen oder zu belauschen, mit beliebig hoher Wahrscheinlichkeit. Eine bekannte Alternative zur Abwehr von Quantencomputerangriffen ist die Post-Quanten-Kryptographie (PQC), die von der derzeitigen Cybersicherheitsinfrastruktur übernommen werden kann. Dieser klassische Ansatz ist resistent gegen Quantenbedrohungen, da er rechnerisch schwierige Probleme verwendet, die für Quantencomputer schwer zu lösen sind. Schwierig heißt jedoch nicht unmöglich. PQC kann in der Zukunft für Speicher- und Entschlüsselungsangriffe anfällig sein, während QKD-Sicherheit immerwährend ist. Mit dem Aufkommen der Quanteninformatik besteht die Gefahr von zeitversetzten Angriffen. Dies bedeutet, dass verschlüsselte Daten heute gespeichert werden und Angreifer sie in der Zukunft entschlüsseln, sobald Quantencomputer in der Lage sind, bestehende Verschlüsselungen zu knacken. QKD bietet einen entscheidenden dauerhaften Schutz gegen diese Bedrohung, welcher nicht im gleichen Maße von PQC-Verfahren geleistet wird. Eine weitere alternative Technologie, die dauerhafte Sicherheit bietet, basiert auf sogenannten Wiretap Codes. Diese haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und werden zunehmend zum Teil integrierter Demonstratoren. Für Sicherheitsgarantien nützen sie jedoch Annahmen über die physikalische Umgebung deren Gültigkeit aktuell nicht auf technischer Ebene entschieden werden kann. Gleichzeitig arbeiten Forscher, Industrie und staatliche Stellen derzeit daran, bestimmte QKD-Geräte als sicher und zuverlässig zu zertifizieren. Lesetipp: Wie sich Quantencomputer auf die Sicherheit auswirken ## 2. Skalierbarkeit QKD bietet zwar robuste Sicherheit, aber die Skalierbarkeit bleibt eine große Herausforderung. Eines der dringendsten Probleme ist die Entfernung, über die QKD effektiv implementiert werden kann. Viele QKD-Systeme haben eine begrenzte Reichweite, typisch sind aktuell etwa 100 bis 150 Kilometer über dedizierte Glasfaserkabel bei Schlüsselraten welche, wenn hohe Sicherheit gewährleistet werden soll, nur für spezielle Anwendungen ausreichen. Mit satellitengestützten QKD-Lösungen lässt sich diese Beschränkung überwinden, allerdings um den Preis einer geringeren Zuverlässigkeit der Dienste. Die geringe Reichweite ist daher nach wie vor ein großer Nachteil von QKD. Für viele Unternehmen ist die QKD daher nur für bestimmte Anwendungsfälle geeignet, zum Beispiel für die Sicherung des Austauschs hochwertiger, sensibler Daten zwischen einzelnen Standorten. Mit fortlaufender Forschung und Weiterentwicklung steigt jedoch die Reichweite, sodass QKD in naher Zukunft wahrscheinlich für ein breiteres Spektrum von Anwendungsfällen zugänglich werden wird. ## 3. Kosten Die Kosten sind eine wichtige Überlegung bei der Einführung jeder Technologie. Die Infrastruktur für die QKD-Implementierung kann sehr teuer sein, insbesondere wegen der hohen Kosten für spezielle Hardware wie Photonendetektoren und Quantenlichtquellen. Die für QKD erforderlichen finanziellen Investitionen sollten jedoch im Zusammenhang mit den potenziellen künftigen Kosten von auf Quantencomputern basierenden Angriffen gesehen werden. In Sektoren, in denen die Vertraulichkeit von Daten von entscheidender Bedeutung ist – wie beispielsweise im Finanz-, Verteidigungs- und Gesundheitswesen – können die langfristigen Vorteile der Einführung von QKD die anfänglichen Implementierungskosten überwiegen: Die Fähigkeit, Sicherheit gegen zukünftige Quantenbedrohungen zu bieten, ist eine notwendige Investition für Unternehmen, die ihre sensibelsten Daten schützen wollen. So wie die Kosten für klassische Kryptosysteme im Laufe der Zeit gesunken sind, werden voraussichtlich auch diejenigen für QKD sinken, wenn die Technologie voranschreitet und Größenvorteile realisiert werden. Staatliche Fördermittel und Industriekooperationen werden ebenfalls dazu beitragen, QKD zugänglicher zu machen. ## 4. Integration Die Integration von QKD in bestehende Sicherheitsinfrastrukturen ist eine weitere Herausforderung für viele CISOs. Die Komplexität von QKD-Systemen, insbesondere der Einsatz dedizierter Hardware und Infrastruktur, stellt eine große Hürde dar. Die gute Nachricht ist, dass QKD-Anbieter Lösungen entwickeln, die sich problemlos in bestehende Sicherheitsarchitekturen integrieren lassen. QKD-Geräte werden so entwickelt, dass sie neben der klassischen Infrastruktur funktionieren. Viele Anbieter bieten schlüsselfertige Lösungen an, mit denen Unternehmen ihre bestehenden Systeme schnell und einfach um QKD-Funktionen erweitern können. Hybride Systeme, bei denen klassische Kryptolösungen und QKD zusammenarbeiten, werden aktuell erforscht, getestet und implementiert. Laufende Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Verbesserung der Interoperabilität von QKD mit internationalen Standards und Zertifizierung. Sie zielen darauf ab, QKD-Systeme nahtlos plattform- und herstellerübergreifend arbeiten zu lassen. Dadurch können Unternehmen zunehmend QKD einführen, ohne ihre gesamte Sicherheitsinfrastruktur überarbeiten zu müssen. ## 5. Rechtliche und regulatorische Fragen Rechtliche und regulatorische Überlegungen sind ein weiteres Problem bei der Einführung neuer Technologien. Internationale Gremien wie die International Telecommunication Union (ITU) und die Europäische Union haben die Bedeutung von QKD erkannt und arbeiten an der Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen und technischen Standards, die eine breite Einführung von QKD gewährleisten sollen. QKD ist eine revolutionäre Technologie, die unvergleichliche Sicherheit bietet. Auch wenn ihre Einführung mit Herausforderungen verbunden ist – insbesondere in Bezug auf Kosten, Skalierbarkeit und Integration – sind ihre Vorteile für die Sicherung sensibler Kommunikation gegen künftige Quantenbedrohungen unbestreitbar. Da QKD immer ausgereifter und zugänglicher wird, sollten CISOs erwägen, die Technologie in ihren langfristigen Cybersicherheitsstrategien zu integrieren. Dazu gehört aktuell die Beobachtung von Fortschritten in der Forschung, die Teilnahme an Pilotprogrammen, und ein kritischer auf einer Einschätzung der langfristigen Vertraulichkeit von Daten basierender Vergleich mit anderen Methoden. (jm) * * *
www.csoonline.com
March 26, 2025 at 6:12 AM
Quantenschlüssel aus der Sicht des CISO
loading="lazy" width="400px">Quantum Key Distribution (QKD) dient dazu, Verschlüsselungsschlüssel sicher zwischen zwei Parteien zu verteilen. Shaiith – shutterstock.com Der sogenannte Q-Day, an welchem Quantencomputer leistungsstark genug sind aktuelle Standardmethoden der Verschlüsselung zu knacken, rückt näher. Eine der Lösungen, welche zum Schutz vor dieser Quantenbedrohung entwickelt wurde, ist die sogenannte Quantum Key Distribution (QKD). Das Potenzial von QKD ist immens, ihr aktueller Einsatzbereich jedoch noch limitiert. Von der Sicherheit über die Kosten bis hin zur Skalierbarkeit und Integration – die Bedenken von Chief Information Security Officers (CISOs) sind verständlich. Im Folgenden geht es um Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich der Quantentechnologie, die CISOs im Blick haben sollten: ## 1. Sicherheitsprobleme: Wie sicher ist QKD? Die Hauptaufgabe eines jeden CISO ist der Schutz von Informationen. Angesichts der bevorstehenden Entwicklung von Quantencomputern werden herkömmliche kryptografische Methoden wie RSA und Elliptische-Kurven-Kryptografie (ECC) nicht mehr in der Lage sein, sensible Daten vor Entschlüsselung zu schützen. Deshalb werden alternative Methoden benötigt. Eine solche Methode ist das QKD genannte Schlüsselgenerierungsprotokoll, welches auf der physikalischen Schicht eines Kommunikationsnetzes arbeitet. Alle QKD-Protokolle nutzen Konzepte der Quantenmechanik und erkennen Versuche, den Schlüsselaustausch zwischen zwei Parteien abzufangen oder zu belauschen, mit beliebig hoher Wahrscheinlichkeit. Eine bekannte Alternative zur Abwehr von Quantencomputerangriffen ist die Post-Quanten-Kryptographie (PQC), die von der derzeitigen Cybersicherheitsinfrastruktur übernommen werden kann. Dieser klassische Ansatz ist resistent gegen Quantenbedrohungen, da er rechnerisch schwierige Probleme verwendet, die für Quantencomputer schwer zu lösen sind. Schwierig heißt jedoch nicht unmöglich. PQC kann in der Zukunft für Speicher- und Entschlüsselungsangriffe anfällig sein, während QKD-Sicherheit immerwährend ist. Mit dem Aufkommen der Quanteninformatik besteht die Gefahr von zeitversetzten Angriffen. Dies bedeutet, dass verschlüsselte Daten heute gespeichert werden und Angreifer sie in der Zukunft entschlüsseln, sobald Quantencomputer in der Lage sind, bestehende Verschlüsselungen zu knacken. QKD bietet einen entscheidenden dauerhaften Schutz gegen diese Bedrohung, welcher nicht im gleichen Maße von PQC-Verfahren geleistet wird. Eine weitere alternative Technologie, die dauerhafte Sicherheit bietet, basiert auf sogenannten Wiretap Codes. Diese haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und werden zunehmend zum Teil integrierter Demonstratoren. Für Sicherheitsgarantien nützen sie jedoch Annahmen über die physikalische Umgebung deren Gültigkeit aktuell nicht auf technischer Ebene entschieden werden kann. Gleichzeitig arbeiten Forscher, Industrie und staatliche Stellen derzeit daran, bestimmte QKD-Geräte als sicher und zuverlässig zu zertifizieren. Lesetipp: Wie sich Quantencomputer auf die Sicherheit auswirken ## 2. Skalierbarkeit QKD bietet zwar robuste Sicherheit, aber die Skalierbarkeit bleibt eine große Herausforderung. Eines der dringendsten Probleme ist die Entfernung, über die QKD effektiv implementiert werden kann. Viele QKD-Systeme haben eine begrenzte Reichweite, typisch sind aktuell etwa 100 bis 150 Kilometer über dedizierte Glasfaserkabel bei Schlüsselraten welche, wenn hohe Sicherheit gewährleistet werden soll, nur für spezielle Anwendungen ausreichen. Mit satellitengestützten QKD-Lösungen lässt sich diese Beschränkung überwinden, allerdings um den Preis einer geringeren Zuverlässigkeit der Dienste. Die geringe Reichweite ist daher nach wie vor ein großer Nachteil von QKD. Für viele Unternehmen ist die QKD daher nur für bestimmte Anwendungsfälle geeignet, zum Beispiel für die Sicherung des Austauschs hochwertiger, sensibler Daten zwischen einzelnen Standorten. Mit fortlaufender Forschung und Weiterentwicklung steigt jedoch die Reichweite, sodass QKD in naher Zukunft wahrscheinlich für ein breiteres Spektrum von Anwendungsfällen zugänglich werden wird. ## 3. Kosten Die Kosten sind eine wichtige Überlegung bei der Einführung jeder Technologie. Die Infrastruktur für die QKD-Implementierung kann sehr teuer sein, insbesondere wegen der hohen Kosten für spezielle Hardware wie Photonendetektoren und Quantenlichtquellen. Die für QKD erforderlichen finanziellen Investitionen sollten jedoch im Zusammenhang mit den potenziellen künftigen Kosten von auf Quantencomputern basierenden Angriffen gesehen werden. In Sektoren, in denen die Vertraulichkeit von Daten von entscheidender Bedeutung ist – wie beispielsweise im Finanz-, Verteidigungs- und Gesundheitswesen – können die langfristigen Vorteile der Einführung von QKD die anfänglichen Implementierungskosten überwiegen: Die Fähigkeit, Sicherheit gegen zukünftige Quantenbedrohungen zu bieten, ist eine notwendige Investition für Unternehmen, die ihre sensibelsten Daten schützen wollen. So wie die Kosten für klassische Kryptosysteme im Laufe der Zeit gesunken sind, werden voraussichtlich auch diejenigen für QKD sinken, wenn die Technologie voranschreitet und Größenvorteile realisiert werden. Staatliche Fördermittel und Industriekooperationen werden ebenfalls dazu beitragen, QKD zugänglicher zu machen. ## 4. Integration Die Integration von QKD in bestehende Sicherheitsinfrastrukturen ist eine weitere Herausforderung für viele CISOs. Die Komplexität von QKD-Systemen, insbesondere der Einsatz dedizierter Hardware und Infrastruktur, stellt eine große Hürde dar. Die gute Nachricht ist, dass QKD-Anbieter Lösungen entwickeln, die sich problemlos in bestehende Sicherheitsarchitekturen integrieren lassen. QKD-Geräte werden so entwickelt, dass sie neben der klassischen Infrastruktur funktionieren. Viele Anbieter bieten schlüsselfertige Lösungen an, mit denen Unternehmen ihre bestehenden Systeme schnell und einfach um QKD-Funktionen erweitern können. Hybride Systeme, bei denen klassische Kryptolösungen und QKD zusammenarbeiten, werden aktuell erforscht, getestet und implementiert. Laufende Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Verbesserung der Interoperabilität von QKD mit internationalen Standards und Zertifizierung. Sie zielen darauf ab, QKD-Systeme nahtlos plattform- und herstellerübergreifend arbeiten zu lassen. Dadurch können Unternehmen zunehmend QKD einführen, ohne ihre gesamte Sicherheitsinfrastruktur überarbeiten zu müssen. ## 5. Rechtliche und regulatorische Fragen Rechtliche und regulatorische Überlegungen sind ein weiteres Problem bei der Einführung neuer Technologien. Internationale Gremien wie die International Telecommunication Union (ITU) und die Europäische Union haben die Bedeutung von QKD erkannt und arbeiten an der Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen und technischen Standards, die eine breite Einführung von QKD gewährleisten sollen. QKD ist eine revolutionäre Technologie, die unvergleichliche Sicherheit bietet. Auch wenn ihre Einführung mit Herausforderungen verbunden ist – insbesondere in Bezug auf Kosten, Skalierbarkeit und Integration – sind ihre Vorteile für die Sicherung sensibler Kommunikation gegen künftige Quantenbedrohungen unbestreitbar. Da QKD immer ausgereifter und zugänglicher wird, sollten CISOs erwägen, die Technologie in ihren langfristigen Cybersicherheitsstrategien zu integrieren. Dazu gehört aktuell die Beobachtung von Fortschritten in der Forschung, die Teilnahme an Pilotprogrammen, und ein kritischer auf einer Einschätzung der langfristigen Vertraulichkeit von Daten basierender Vergleich mit anderen Methoden. (jm) * * *
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March 25, 2025 at 7:18 AM
Keyfactor übernimmt Infosec Global und Cipher Insights, um Marktführer im Bereich quantenresistente Sicherheit zu werden

#Compliance #Cybersicherheit @Keyfactor #Kryptografie #PKI #PostQuantum #PostureManagement #Quantenbedrohung #quantenresistent #Verschlüsselung

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May 15, 2025 at 3:57 PM
Arqit Quantum meldet 9-faches Umsatzwachstum auf $623K und sichert sich Verträge mit dem Telekommunikations- und Verteidigungssektor, da sich die Quantenbedrohung beschleunigt. Neue Partnerschaften positionieren das Unternehmen für eine Post-Quanten-Kryptographie-Migrationswelle.
Arqit Quantum H1 2026 Ergebnis-Telefonkonferenz
www.benzinga.com
May 21, 2026 at 4:14 PM
Zeitstrahl der Quantenbedrohung dramatisch beschleunigt: ECC-256 ist nun die primäre Schwachstelle (Schätzung für 2032), nicht RSA-2048. Auswirkungen auf Bitcoin, Ethereum und VPNs weltweit. Dringende Umstellung auf Post-Quanten-Kryptografie erforderlich.
Q-Day beschleunigt: ECC-256 anfällig bis 2032, Quantenchronologie neu gestaltet
iq.fp2.dev
April 25, 2026 at 6:13 PM
Harvest-Now-Decrypt-Later-Angriffe sind heute bereits aktiv. NIST hat die Standards ML-KEM, ML-DSA und SLH-DSA im Jahr 2024 finalisiert. Regierungen, darunter die USA, Großbritannien, die EU und Australien, haben Fristen für die PQC-Migration zwischen 2028 und 2035 festgelegt....
Die Quantenbedrohung: HNDT-Angriffe & Dringlichkeit der PQC-Migration
iq.fp2.dev
March 30, 2026 at 10:49 AM